• Neue Streckenrekorde

    Würzburg Marathon 2011

    3.311 Finisher liefen bei perfekten Wetterbedingungen ins Ziel des Würzburg-Marathons. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Es war einer dieser Lauftage, an denen das Wetter einfach stimmte: es war sonnig, aber es ging ein leichter, kühlender Wind, also genau das, was es braucht, wenn man einen Marathon schnell laufen will. Und Titus Kosgei Kipchumba, der favorisierte Kenianer, nutze die Gunst der Stunde. Er legte einsam und alleine eine Pace vor, die nur eines bezweckte: Streckenrekord. Der stand bei 2:15:42 Stunden und schien eigentlich unantastbar, weil aus dem flacheren Ein-Runden-Kurs Veranstalter Günter Herrmann und sein Team in diesem Jahr einen Zwei-Runden-Kurs gemacht hatten. Im Frauenland, so heißt besagter Stadtteil, bei Kilometer 14, 15 und entsprechend in der zweiten Runde bei km 35, 36 forderte eine langgezogene Steigung die Teilnehmer heraus. „Halb so wild“ meinte der Sieger nach dem Rennen und schmunzelte, „eine nette Abwechslung“. Man wollte es ihm gerne glauben, war er schließlich in 2:14:12 Stunden 1:30 Minuten unter dem alten Rekord geblieben. Ohne ernsthafte Gegner, alleine hinter den Führungsfahrzeugen.

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    Würzburg Marathon 2011

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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Der zweitplazierte Äthiopier Debas Tefera lag schon über sechs Minuten zurück und dann klaffte eine riesige Lücke bevor Ulf Sengenberger auf Platz drei einkam, im Deutschlandtrikot. Der wurde auch Sieger der Altersklasse M40 in 2:38:52 Stunden. Damit lag er allerdings nur knapp eine Minute vor der besten Frau, natürlich einer Afrikanerin, Mihiret Anamo Antonios aus Äthiopien. Auch die musste, wie der Männersieger, überwiegend alleine laufen, und verfehlte in 2:39:41 Stunden den Streckenrekord der Frauen von 2:38:41 Stunden um gute 70 Sekunden. Platz zwei ging an Carolin Gläser, die in 2:43:54 Stunden ein tolles Rennen ablieferte, und das bei ihrem Marathondebüt.

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    Würzburg Marathon 2011

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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Der Halbmarathon wurde ebenfalls eine Beute der afrikanischen Topläufer. Wen wunderte’s, dass Charles Korir dasselbe im Sinn hatte, wie Marathonsieger Kosgei, er wollte die Streckenrekordprämie von 500 Euro. Und auch ihm gelang es, in 1:03:49 Stunden, der alte Rekord war Geschichte. Und seine Landsleute Ben Masai (2. in 1:05:11 h) und Maswai Samwel (3. in 1:06:57 h) konnten ihm dabei nie folgen. Dabei hatte Korir den Start „verpennt“. Nur wenige Sekunden vor dem Startschuss drängelte er sich noch von hinten durchs dichte Feld der Freizeitläufer. Die Aufregung schien nicht geschadet zu haben.

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