• Spektakuläre Laufpremiere in Hamburg

    Men's Health Urbanathlon 2010

    2.000 bewältigten beim Urbanathlon 2010 in Hamburg 10 km und 12 spektakuläre Hindernisse. Die Fotos.



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    Foto: Claus Dahms

    Der erste Urbanathlon in Europa wurde am 21. August vor der Fischauktionshalle in Hamburg gestartet. 2.000 Sportler hatten für die anstrengenden 10 Kilometer durch Hamburg gemeldet, die mit 12 spektakulären Hindernissen aus dem urbanen Raum gespickt waren. Die Teilnehmer bildeten auf Grund der vielfältigen Anforderungen wie Ausdauer, Kraft und Koordination eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Sportarten ab: Marathonis, Fitnessbegeisterte, Kraftsportler, Triathleten, Fußballer, Rugbyspieler, Traceure – also Parkour-Läufer – und zahlreiche Breitensportler.

    Punkt 15.30 Uhr gab Wolfgang Melcher, Chefredakteur des veranstaltenden Magazins Men’s Health, den Startschuss. Nach einer kurzen Laufstrecke über das historische Kopfsteinpflaster ging es zum ersten Mal über Treppen den Elbhang hinauf, bevor es auf dem Weg zur Elbe zurück über das erste Hindernis ging. Der Mülltonnen-Slalom zeigte sich noch als einfaches Hindernis, doch mit dem Fassadenlauf am Dockland-Bürogebäude stieg der Puls.

    Weiter ging es über Baustellenbegrenzungen und den Sandsackwall. Anschließend wartete ein „Berglauf“ hinauf zur Elbchaussee auf die Urbanathleten. „Diese Steigung war nach den ersten Kilometern eigentlich das schwerste Hindernis“, urteilte Tine Vogt, Handball-Europapokalsiegerin 2010 und ehemalige Bundesliga-Spielerin vom BSV Buxtehude. Doch mit dem Baugerüst – Großstadtnetz benannt – und über die Halfpipe ging es weiter an der Elbmeile rauf, runter und darüber. Kurz vor dem Ziel mussten alle Teilnehmer den Autostau überwinden und die Container-Treppen in Angriff nehmen, bevor es im Spurt über die Ziellinie an der Fischauktionshalle ging.

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  • Spektakuläre Laufpremiere in Hamburg

    Men's Health Urbanathlon 2010

    2.000 bewältigten beim Urbanathlon 2010 in Hamburg 10 km und 12 spektakuläre Hindernisse. Die Fotos.



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    Foto: Claus Dahms

    Die Europa-Premiere des Men’s-Health-Urbanathlon gewann in einer unglaublichen Zeit von 35:01 Minuten Knut Höhler aus Göttingen, der bereits dreifacher Gewinner des Strongman-Runs ist. „Hätte nicht damit gerechnet, dass es so hart wird. Insbesondere die vielen Treppen waren ungewöhnlich. Und dann noch die Halfpipe, das war schon schwierig“, sagte er im Ziel. Nur neun Sekunden später überquerte Patrick Raabe (Bargteheide) die Ziellinie. „Für mich war es auch sehr hart – besonders die Parcours-Elemente erforderten Kraft und Geschicklichkeit – da wird es dann auch mit der Kondition eng“, analysierte Raabe. Als Dritter lief Sascha Wingenfeld in 37:10 Minuten auf das Podium. „Es war sehr anstrengend, macht aber auch total viel Spaß. Die Stadt zeigte mit den Hindernissen eine ganz neue Anforderung. Eine bessere Zeit habe ich definitiv an den Hindernissen versaut“, resümiert der deutsche Berglaufmeister 2010. „Der permanente Rhythmuswechsel zwischen Laufen und die Hindernisse zu überwinden, hat einen schnell in den roten Bereich gebracht“, führte Wingenfeld weiter aus.

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  • Spektakuläre Laufpremiere in Hamburg

    Men's Health Urbanathlon 2010

    2.000 bewältigten beim Urbanathlon 2010 in Hamburg 10 km und 12 spektakuläre Hindernisse. Die Fotos.



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    Foto: Claus Dahms

    Als beste Frau kam Katharina Josenhans (Hamburg) nach 43:37 Minuten ins Ziel. „Ich habe zum ersten Mal so einen Lauf mitgemacht: das war toll, etwas ganz Neues“, sagte Josenhans und führte weiter aus: „Die Treppen fand ich nicht so schwer, dafür hatte ich an der Halfpipe schon schwere Beine und musste wirklich alles geben. Es war natürlich auch klasse, endlich mal über Autos laufen zu dürfen. An der Strecke und am Fischmarkt war eine enorme Unterstützung durch die Zuschauer: einfach super!“ Den zweiten Platz erreichte Len Schülke (Itzehoe, 44:27 Minuten) und Dritte wurde Franziska Krabbes (Hamburg, 46:04 Minuten). In der Teamwertung gewann Tri Michels Hamburg mit einer Durchschnittszeit von 42:18 Minuten (Peter Langfeld, Régulo Ramirez Wong, Patrick Büttner und Till Münster).

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