Swissultra-Triathlon Buchs 2018

Richard Jung knackt den Weltrekord

Gleich zehnmal wurde die Ironman-Distanz in Buchs absolviert. Der deutsche Triathlet Richard Jung gewann nach gut 190 Stunden.

Swissultra-Triathlon Buchs 2018 - Die Bilder
Swissultra-Triathlon Buchs 2018 (1)

Auch nachts ging es zur Sache.

Bild: swissultra

Bereits am 15. August stiegen die Teilnehmer des Swissultra-Triathlon Buchs 2018 im Freibad in Buchs ins Wasser. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den 14 Teilnehmern des „Deca-Ultratriathlons Continuous“, die die Ironman-Distanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen gleich zehnmal hintereinander absolvierten. Der 36-jährige Deutsche Richard Jung aus Lörrach wusste besonders zu überzeugen und gewann am Ende in 190:17:17 Stunden. Somit verbesserte er den seit 1997 bestehenden Weltrekord von Fabrice Lucas um knapp zwei Stunden.

Die schönsten Impressionen vom Swissultra-Triathlon Buchs 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Eines der beeindruckendsten Triathlon-Rennen weltweit wurde am Abend des 15. Augusts gestartet. Zu Beginn des mehrtägigen Triathlons galt es 38 Kilometer zu schwimmen. Der Russe Vladimir Matveev stieg bereits nach 12:19:31 Stunden aus dem Wasser und lag somit 4:20 Stunden vor dem späteren Sieger Richard Jung, der 16:39:32 Stunden benötigte. Auch auf dem Rad machte der Russe gleich gehörig Druck auf die Konkurrenz, indem er in hohem Tempo die ersten Tage und Nächte fast ohne Pause durchfuhr. In der Folge sollte sich dies jedoch als Fehler herausstellen, sodass er von Jung eingeholt und überholt wurde. Die 1.800 Radkilometer absolvierte der Deutsche in 86:23:13 Stunden und somit rund neun Stunden schneller als alle weiteren Teilnehmer. Mit einem deutlichen Vorsprung ging er so auf den finalen Rennabschnitt, den 422 Laufkilometern. Auch diese absolvierte er unter 87 Stunden und somit über dreieinhalb Stunden schneller als seine schnellsten Mitstreiter. Nach 190:17:17 Stunden erreichte er das Ziel und unterbot so den seit 21 Jahren bestehenden Weltrekord. Einen knappen Tag später folgte der Franzose Laurent Quignette nach 211:25:37 Stunden auf Gesamtrang zwei. Der Brite David Clamp wurde in 226:19:20 Stunden Dritter.

Daniel Meier knackt den Schweizer Rekord

Eine herausragende Leistung zeigte auch der 45-jährige Schweizer Daniel Meier, der nach 238:24:04 Stunden mit fast exakt 48 Stunden Rückstand auf Richard Jung als Gesamtsechster ins Ziel kam. Sein Ziel den nationalen Rekord, den Beat Knechtle 2000 in Monterrey in Mexiko aufgestellt hatte, zu knacken, erreichte er somit. Die alte Bestmarke unterbot er um zweieinhalb Stunden. Meier gab nach dem Rennen an täglich von 24 Uhr bis 4 Uhr geschlafen zu haben, um einen gewissen Rhythmus zu haben. Beim Laufen sei er voll auf Angriff gegangen, um seinen Traum vom Schweizer Rekord realisieren zu können.

Shanda Hill vor Heide Lindemann

Im Damenfeld, das lediglich aus zwei Teilnehmerinnen bestand, lag nach zehn Tagen Shanda Hill aus Kanada deutlich vor der 18 Jahre älteren Heide Lindemann aus Deutschland. Bis zum 30. August haben die beiden Sportlerinnen und die drei sich noch im Rennen befindenden männlichen Starter Zeit zu finishen. Zwei der 14 Starter mussten derweil aufgeben.

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