Kalterer-See-Triathlon 2018

Mailänder siegt bei Triathlon-Jubiläum in Südtirol

Erstklassige Stimmung herrschte beim Kalterer-See-Triathlon 2018. In Kaltern in Südtirol wurde über die Olympische Distanz gestartet. Die Sieger gewannen mit wenigen Sekunden Vorsprung.

Kalterer-See-Triathlon 2018

Bei idealen Bedingungen gewann der Mailänder Andrea Secchiero die 30. Auflage des Kalterer-See-Triathlons.

Bild: Veranstalter

Auch wenn alle auf den Regen warteten, blieb es bei der 30. Auflage des Kalterer-See-Triathlons trocken. Stattdessen schien die Sonne und zauberte den Triathleten so ideale äußere Bedingungen, die der Jubiläumsveranstaltung des Kalterer-See-Triathlons somit würdig waren. Zum 30. Mal schaffte es das Event die drei unterschiedlichen Disziplinen passend zur schönen Landschaft am Kalterer See sowie in dessen Umgebung zu verbinden. Hierzu zählen in etwa auch die charakteristischen Weinberge und Obstgärten. Der Jubiläumssieg ging an den Mailänder Andrea Secchiero sowie an Federica Parodi.

Secchiero wiederholt seinen Vorjahressieg

Secchiero zeigte sich nach dem Rennen glücklich über seinen zweiten Sieg beim Kalterer-See-Triathlon in Folge, betonte jedoch, dass das Rennen auch in diesem Jahr wieder sehr intensiv und hart war. Am Ende setzte er sich nach 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen in 1:53:34 Stunden mit lediglich zwei Sekunden Vorsprung vor Franco Pesavento aus Vicenza durch. Während des kompletten Rennens wirkte es allerdings so, als ob Secchiero sich seines bevorstehenden Sieges sicher sei und seine Konkurrenz im Griff hätte. Jacopo Butturini aus Verona erreichte in 1:55:42 Stunden Rang drei. Sowohl in der Rad-, als auch in der Laufstrecke waren zwei schwierige Anstiege enthalten, die gleich dreimal bezwungen werden mussten. Diese Aufgaben hatten auch die gestarteten Triathletinnen zu meistern. Federica Parodi gelang dies am besten. In 2:14:49 Stunden gewann sie vor der erfahrenen Schwimmerin Bianca Seregni (2:15:38 Stunden) und Giulia Bedorin (2:17:42 Stunden). Auch Parodi sprach im Anschluss an das Rennen von einem außergewöhnlich harten Rennen, das jedoch zu ihren Stärken zu passen scheint, schließlich bevorzuge sie eher schwierige Strecken als flache.

High Heels Run als lustige Einstimmung

Ein großes Publikum war gekommen um sich das Rennen über die Olympische Triathlon-Distanz anzusehen. Sowohl am See, als auch in den Weinbergen wurden die Sportler somit unterstützt. Gerade die Einheimischen hatten sich auf den großen Tag gefreut. Schließlich zählt Kaltern inzwischen zu den bedeutendsten Sportorten Südtirols und der Kalterer-See-Triathlon zu den wichtigsten Sportevents der Region. Auch für verrückte Momente wurde im Rahmen des Kalterer-See-Triathlons gesorgt, indem am Vorabend des großen Rennens der High Heel Run gestartet wurde. Frauen und Männer nahmen am lustigen Stöckelschuhrennen teil. Stefan Murer und Renate Kasslatter (7,58 Sekunden) gewannen vor dem Präsidenten des Organisationskomitees Werner Maier (9,72 Sekunden). Maier zeigte sich nach der Jubiläumsveranstaltung zufrieden. Er zeigte sich glücklich darüber, dass alle Teilnehmer verletztungsfrei das Ziel erreicht hatten und der Krankenwagen nicht zum Einsatz kam. Zudem lobte er die vielen freiwilligen Helfer, die Zuschauer und die erstklassige Stimmung.

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