Ironman 70.3 Luxembourg 2019

Lukasz Wojt gewinnt erste Mitteldistanz

In schönster Szenerie fand am Sonntag, den 16. Juni der Ironman 70.3 Luxembourg statt. Lukasz Wojt fuhr nach 3:49:05 Stunden in Remich seinen ersten Sieg bei einer Mitteldistanz ein.

Ironman 70.3 Luxembourg 2019 - Die Bilder
Ironman 70.3 Luxembourg 2019

Über seinen ersten Sieg auf der Mitteldistanz freute sich Lukasz Wojt.

Bild: Ingo Kutsche

Schon über ein halbes Jahr im Vorhinein war der Ironman 70.3 Luxembourg ausverkauft. Die schöne Weinbauregion um Remich an der Mosel bildet jedes Jahr aufs Neue den Rahmen um eines der reizvollsten Rennen über die Mitteldistanz. 1,9 Kilometer wurden zum Auftakt in der Mosel geschwommen. Darauf folgten 90 Kilometer Radfahren – das Erste Drittel der Mosel entlang, danach wellig durch die schöne Region und zum Schluss wieder flach ausklingend Richtung zweiter Wechselzone. Rund 500 Höhenmeter waren zu bewältigen. Der abschließende Halbmarathon war in vier Wendepunkt-Runden zu laufen, bevor der Zieleinlauf genossen werden konnte. Der Deutsche Lukasz Wojt und die Schweizerin Imogen Simmonds siegten. Für sie stoppten die Uhren schon nach 3:49:05 Stunden sowie 4:11:30 Stunden.

Für runnersworld.de war der Fotograf Ingo Kutsche beim Ironman 70.3 Luxembourg 2019 vor Ort. Seine schönsten Impressionen vom Triathlon finden Sie in der Bildergalerie ober- sowie unterhalb dieses Artikels.

Um neun Uhr fiel für die Profi-Triathleten der Startschuss in die Mosel. Zuerst schwammen die Athleten flussaufwärts, bis es nach einer Boje einen knappen Kilometer flussabwärts ging und eine zweite Wende-Boje die letzten Meter einläutete. Wie so oft stieg der ehemalige Schwimmer Lukasz Wojt als Erster aus dem Wasser. Nach schnellen 21:43 Minuten hatte er bereits fast zwei Minuten Vorsprung auf den Vorjahressieger Manuel Küng aus der Schweiz.

Lukasz Wojt der Schnellste im Wasser und auf dem Rad

Nicht nur im Wasser bewies Wojt seine Stärke. Auch auf dem Rad legte er weitere Zeit zwischen sich und seine Verfolger. Mit 2:06:32 Stunden fuhr er den schnellsten Radsplit und ging mit 5:17 Minuten Vorsprung auf die Laufrunde. Als Zweiter verließ der Belgier Stenn Goetstouwers die zweite Wechselzone, nur zwei Sekunden vor dem Niederländer Bas Diederen. Weitere vier Athleten – darunter Vorjahressieger Küng und die zweite deutsche Hoffnung Horst Reichel – nahmen innerhalb der nächsten 20 Sekunden den Halbmarathon in Angriff. Hier reichte Wojt am Ende eine Laufzeit von 1:17:06 Stunden, um seinen ersten Sieg auf der Mitteldistanz zu feiern. Nach 3:49:05 Stunden überquerte der Olympia-Schwimmer von 2008 die Ziellinie als Sieger.

Diederen lief dahinter im engen Rennen der Verfolger schneller als seine Konkurrenten und sicherte sich mit einem Halbmarathon von 1:14:34 Stunden den zweiten Platz in 3:51:53 Stunden. Goetstouwers lief nach 1:15:26 Stunden beziehungsweise 3:52:43 Stunden als Dritter ins Ziel. Reichel folgte als zweitschnellster Deutscher nach 3:53:26 auf dem vierten Platz. Der Schweizer Vorjahressieger Küng musste sich nach 3:57:12 Stunden 2019 mit dem siebenten Platz zufriedengeben.

Schweizer Sieg beim Ironman 70.3 Luxembourg durch Imogen Simmonds

Einen ähnlichen Verlauf nahm auch das Rennen der Frauen – zumindest was die Spitzenposition anging. Nach 25:41 Minuten stieg auch hier mit Anna-Lena Pohl eine ehemalige Schwimmerin als Erste aus dem Wasser. Direkt im Schlepptau hatte sie die Schweizerin Imogen Simmonds, die bereits auf den ersten Kilometern auf dem Rad ordentlich Druck machte und sich schnell absetzen konnte. Gut zwei Minuten nach Simmonds und Pohl stieg mit Natascha Schmitt die nächste Deutsche als Dritte aufs Rad. Doch noch als Sechste gewechselt, war es Svenja Thoes, die die deutschen Farben hochhielt. Zwar konnte sie Simmonds‘ stärkster Radzeit von 2:19:01 Stunden nichts entgegensetzen, doch festigte sie den zweiten Platz hinter ihr.

Svenja Thoes wird Zweite nach 4:18:50 Stunden, Belgierin Alexandra Tondeur Dritte

Mit dem schnellsten Laufsplit von 1:22:11 Stunden behauptete sich Thoes auf dem ersten Verfolger-Rang. Doch Simmonds verlor auch auf den letzten 21,0975 Kilometern nur wenige Sekunden und war nicht mehr zu gefährden. Nach schnellen 4:11:30 Stunden lief sie als Siegerin ins Ziel. Gute sieben Minuten später folgte die Deutsche auf Platz zwei. Dritte wurde die Belgierin Alexandra Tondeur nach 4:20:48 Stunden. Pohl und Schmitt landeten am Ende nach 4:28:25 Stunden und 4:41:01 Stunden auf den Plätzen sechs und zehn.

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