• Fast 5.000 Finisher

    Swissalpine Marathon Davos 2011

    Beim Swissalpine Marathon 2011 in Davos liefen 4.861 ins Ziel. Die Fotos vom größten Berg-Ultramarathon der Welt vor herrlicher Alpenlandschaft.



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    Foto: Tomas Ortiz-Fernandez

    Der Swissalpine-König heißt Jonas Buud. Der 37-jährige Schwede holte sich bei idealen Bedingungen zum fünften Male in Folge den Sieg in der Königsdisziplin K 78 beim Swissalpine in Davos. Das Rennen mit 79,1 km und 2.370 Höhenmetern gilt als der schwerste Ultralandschaftslauf Europas. Über 17 Minuten betrug bei einer Siegerzeit von 6:11:02 Stunden sein Vorsprung auf den lange Zeit stark mithaltenden Briten Huw Lobb und den Japaner Kaburaki Kaburagi, der allerdings schon dreißig Minuten hinter Jonas Buud zurücklag. Weibliches Pendant zu Jonas Buud ist die Britin Elizabeth Hawker, die sich mit einer Siegerzeit von 7:16:17 Stunden den dritten Sieg nach 2006 und 2007 holte. Die Schweizerin Maja Meneghin-Pliska wurde nach 7:27:47 Zweite und sorgte damit für die einzige Spitzenplatzierung für die Schweiz.

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    Swissalpine Marathon Davos 2011

    Beim Swissalpine Marathon 2011 in Davos liefen 4.861 ins Ziel. Die Fotos vom größten Berg-Ultramarathon der Welt vor herrlicher Alpenlandschaft.



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    Foto: Tomas Ortiz-Fernandez

    „Das ist einer meiner größten Erfolge“, sagte ein sichtlich gelöster Jonas Buud im Ziel im Sportzentrum Davos, „weniger der Sieg 2011, sondern in erster Linie der fünfte Sieg in Folge!“ Der Schwede hatte sich zunächst in einer Vierer-Spitzengruppe mit dem Schweizer Bruno Heuberger, dem Südafrikaner Johan Oosthuizen und Huw Lobb taktisch zurückgehalten, beim Aufstieg von Bergün auf die 2.632 m hohe Keschhütte dem Briten die Führung überlassen, ehe er nach 55 km die Initiative ergriff und sich an die Spitze setzte. „Ich wollte beim Aufstieg zur Keschhütte mein eigenes Tempo gehen, das hat sich auch ausgezahlt. Auf dem Panoramatrail konnte ich, trotz eines Sturzes, schnell zu Huw aufschließen. Das Tempo war mir dann allerdings zu langsam, so dass ich mein eigenes Ding gemacht habe.“ Aus einem kleinen Vorsprung von zwei Minuten auf dem Kulminationspunkt Sertigpass mit 2.739 Metern wurden in dem steilen Abstieg nach Sertig-Dörfli und letztlich nach Davos noch 17 Minuten. „Beim Bergablaufen macht mir so schnell keiner etwas vor“, gab Jonas Buud dann auch die passende Erklärung für seinen letztlich überzeugenden Erfolg. Während der Schwede aus dem Orientierungslauf-Lager stammt, ist der Brite ein typischer Allroundläufer, der für Großbritannien schon bei Welt- und Europameisterschaften auf der Straße und im Cross im Einsatz war und eine Marathon-Bestmarke von 2:14 Stunden vorweisen kann.

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    Swissalpine Marathon Davos 2011

    Beim Swissalpine Marathon 2011 in Davos liefen 4.861 ins Ziel. Die Fotos vom größten Berg-Ultramarathon der Welt vor herrlicher Alpenlandschaft.



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    Foto: Tomas Ortiz-Fernandez

    Aus einer Verfolgergruppe heraus verbesserte sich der Japaner Kaburaki Kaburagi letztlich bis auf Rang drei und überholte sehr zum Leidwesen des stark laufenden Bruno Heuberger diesen erst kurz vor dem Zieleinlauf in Davos. „Das ist eben Sport“, zuckte Heuberger mit den Schultern, sichtlich gezeichnet nach einem Sturz auf dem Panoramatrail nach rund 55 Kilometern.

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