• 17.022 schwitzten

    32. Münchner Stadtlauf 2010

    Bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad liefen 17.022 beim 32. Münchner Stadtlauf. Die Fotos.



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    Foto: Josef Rüter

    Der Münchner Stadtlauf, der als erster dieser inzwischen traditionsreichen Laufserie des großen Sporthauses SportScheck etabliert wurde, fand auch in seinem 32. Jahr wieder 17.022 Laufbegeisterte für die Distanzen über 21,1 und 10 km. Die Strecke führt immer vom Marienplatz, mit Start vor dem historischen Rathaus, über den Odeonsplatz, durch den Englischen Garten und zurück zum Hofgarten wieder auf den Marienplatz.

    Um acht Uhr gab bei hochsommerlichen Temperaturen SportScheck-Geschäftsführer Stefan Herzog gemeinsam mit Nils Schumann, dem 800-m-Olympiasieger von Sydney, den Startschuss für den Halbmarathon, den Rudi Brunner aus Meran (Italien) in 1:10:05 Stunden vor Piet Könnicke aus Berlin in 1:12:23 Stunden gewann.

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  • 17.022 schwitzten

    32. Münchner Stadtlauf 2010

    Bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad liefen 17.022 beim 32. Münchner Stadtlauf. Die Fotos.



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    Foto: Josef Rüter

    Sieger Könnicke gehörte früher zur deutschen Spitzenklasse über 5.000 und 10.000 Meter und weiß als aktiver Laufcoach heute solche einem Breitensport-Event auch nur das Beste abzugewinnen: „Wahnsinn, Zigtausende, die sich in aller Herrgottsfrühe durch den stillen Englischen Garten schlängeln. Wenn man als einer der Führenden diesen Tatzelwurm von orange gewandeten Freizeitläufern sieht, dann geht einem das Herz auf… Was für Zeiten, in denen der Laufsport, trotz Fußball-WM und anderen Trendsportarten weiter so boomt“.

    Er spielte auch darauf an, dass beim Münchner Stadtlauf alles ein bisschen anders ist: Es gibt keine klassischen Startnummern, sondern seine Teilnahmelegitimation zeigt man durch das orangefarbene T-Shirt, das jeder beim Lauf tragen muss. Der Konkurrenzdruck ist sehr viel geringer als bei klassischen Wettkämpfen, auch wenn inzwischen eine Chip-Zeitnahme die Zeiten der Läufer erfasst, wo früher der Lauf über Jahre ohne jegliche Zeitnahme auskam. „Ich bin hier, weil der Spaß am Laufen und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund stehen, wie schnell wir gelaufen sind, interessiert uns nur bedingt“ brachte es Maike Schelmer auf den Punkt, die den Halbmarathon in knapp über zwei Stunden beendete – mit drei Freundinnen im Schlepptau.

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    32. Münchner Stadtlauf 2010

    Bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad liefen 17.022 beim 32. Münchner Stadtlauf. Die Fotos.



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    Foto: Josef Rüter

    Die erste Frau im Halbmarathon kam wie der Männersieger ebenfalls aus Italien, Monica Deidda, die in 1:30:12 Stunden vor Karin Heubuch (1:30:39 h) gewann. Signora Deidda hatte eigentlich einen Kongress in München besucht „und den Sieg nur mal eben so mitgenommen“, sagte ein Begleiter im Ziel. So werden Sieger(innen) beim Münchner Stadtlauf gemacht.

    Drei Stunden nach dem 21,1-km-Lauf starteten ab elf Uhr noch die 10-km-Läufer. Eigentlich eher als Lauf gedacht, bei dem Familien oder Firmenkollegen ihren Teamgeist unter Beweis stellen, gab es auch hier natürlich Siegerinnen und Sieger: Bei den Männern lag Martin Lieberz in 34:42 Minuten vorne, bei den Frauen Julia Börner in 42:31 Minuten. Und schon um 8.30 Uhr waren 900 Kinder beim DAK-Kinderlauf auf eine 2-km-Runde geschickt worden. Das Beste: alle Kinder starteten ohne Startgeld zahlen zu müssen, erhielten aber wie die Großen eines der „echten“ orangenen Funktionsshirts. Apropos Kinder: Neben dem sportlichen Event stand auch das soziale Engagement im Vordergrund, denn für jeden gelaufenen Kilometer spendet SportScheck fünf Cent an das Projekt „Sport im Hort“' und fördert ein größeres Bewegungsangebot für Kinder- und Jugendtagesstätten im Raum München. Der Spendentopf mit 12.402 Euro wird in den nächsten Tagen an drei Einrichtungen verlost.

    Text: Martin Grüning