• Streckenrekord

    Düsseldorf-Marathon 2010

    Iaroslav Musinschi lief in 2:08:32 Streckenrekord. Falk Cierpinski und Melanie Kraus werden Vierte.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Iaroslav Musinschi krönte den 8. Metro Group Düsseldorf-Marathon mit einem hochkarätigen Streckenrekord von 2:08:32 Stunden. Der 33-jährige Läufer aus Moldawien stellte zugleich eine europäische Jahresbestzeit auf und ist der erste Europäer, der 2010 ein Ergebnis unter 2:10 Stunden erreichte. Bei den Frauen triumphierte am Rheinufer die Russin Natalya Volgina in 2:30:47. Die besten deutschen Läufer belegten jeweils vierte Ränge und stellten dabei nationale Jahresbestmarken auf: Falk Cierpinski lief 2:17:18, Melanie Kraus erreichte nach 2:36:00 das Ziel.

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    Düsseldorf-Marathon 2010

    Iaroslav Musinschi lief in 2:08:32 Streckenrekord. Falk Cierpinski und Melanie Kraus werden Vierte.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, verzeichnete das Rennen eine Rekordzahl von 13.000 Meldungen. Darunter waren 4.200 Marathonläufer. „Wir haben einen Lauf der Rekorde erlebt und können stolz darauf sein, der schnellste deutsche Frühjahrsmarathon zu sein“, sagte Race-Direktor Jan Winschermann, der wohl eher nicht damit gerechnet hatte, dass der drei Jahre alte Kursrekord des Kenianers Bellor Yator (2:09:47 Stunden) fallen würde.

    Bei idealen Wetterbedingungen mit Temperaturen von anfangs 12° Celsius lief Iaroslav Musinschi vom Start weg sein eigenes Rennen an der Spitze. Geführt von einem Tempomacher erreichte er die Halbmarathonmarke in 64:04 Minuten und wurde dann auch auf der zweiten Hälfte kaum langsamer. Kontinuierlich baute Musinschi, der mit einer Bestzeit von 2:10:15 Stunden nach Düsseldorf gekommen war, seinen Vorsprung aus. Am Ende siegte er mit einem Vorsprung von gut dreieinhalb Minuten vor Andrej Toptun (Ukraine/2:12:08) und Pawel Ochal (Polen/2:13:23).

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    Düsseldorf-Marathon 2010

    Iaroslav Musinschi lief in 2:08:32 Streckenrekord. Falk Cierpinski und Melanie Kraus werden Vierte.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    „Ich bin natürlich sehr froh über meine Zeit. Aber ich möchte mich besonders bei meinem Pacemaker bedanken. Er hat mich bis zur 30-km-Marke super geführt“, sagte Iaroslav Musinschi. Der 21-jährige Kenianer Lani Rutto erreichte die 30-km-Marke nach 1:31:05 Stunden. Dann ging er wie abgesprochen aus dem Rennen, obwohl er noch frisch wirkte. Der für die Eliteathleten zuständige Christoph Kopp brauste kurz danach mit dem Motorrad, mit dem er auf der Strecke unterwegs war, zu dem Kenianer und motivierte ihn zum Weiterlaufen. Doch es war etwas zu spät, der Moldawier war schon zu weit weg.

    Obwohl Iaroslav Musinschi bei den Europameisterschaften in Barcelona im Sommer nach dieser Leistung zu den Favoriten gehören würde, will er in der spanischen Hitze nicht an den Start gehen. „Ich laufe lieber einen Herbstmarathon“, erklärte der Moldawier, der sich in Düsseldorf Prämien von insgesamt 21.000 Euro erlief und nun voraussichtlich beim Frankfurt-Marathon am 31. Oktober starten wird. Der Trainer des Siegers hat im Langstreckenbereich übrigens schon großen Erfolg gehabt: Anatoli Bychkov, der aus Tadschekistan stammt, coachte auch Elvan Abeylegesse. Die aus Äthiopien stammende Türkin führte er zu zwei olympischen Silbermedaillen in Peking 2008 (5.000 und 10.000 m). Sie hat inzwischen allerdings einen anderen Trainer.

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