Japanische Elite-Marathons

Überraschungssieger in Lake Biwa und Nagoya

Spannende Duelle und überraschende Sieger prägten den Lake Biwa-Marathon und den Nagoya-Marathon 2019.

Lake Biwa Marathon 2019

Salaheddine Bounasr gewann den Lake Biwa-Marathon in 2:07:52 Stunden.

Bild: photorun.net

Überraschungssieger gab es bei den japanischen Elite-Marathonrennen am Sonntag: Beim Lake Biwa-Marathon, der nur einem Männer-Topfeld vorbehalten ist, siegte der Marokkaner Salaheddine Bounasr in 2:07:52 Stunden, das Frauen-Eliterennen in Nagoya entschied Helalia Johannes (Namibia) mit einem Landesrekord von 2:22:25 für sich.

Bounasser siegt in persönlicher Bestzeit

Am Lake Biwa erlebten die Zuschauer einen spannenden Zieleinlauf im Stadion. Dabei setzte sich der 28-Jährige Salaheddine Bounasser, der im vergangenen Jahr den Vienna City Marathon gewonnen hatte, mit einer persönlichen Bestzeit von 2:07:52 Stunden vor Asefa Tefera durch. Der Äthiopier war vier Sekunden später nach 2:07:56 im Ziel und hatte seinerseits nur zwei Sekunden Vorsprung auf den Südafrikaner Stephen Mokoka (2:07:58). Vierter wurde Benson Seurei (Bahrain) mit 2:08:08. Japans Marathon-Vielstarter Yuki Kawauchi belegte Rang acht in 2:09:21.

Ein Marathon mit Höhen und Tiefen für Helalia Johannes

Gleich um fast vier Minuten steigerte Helalia Johannes ihre persönliche Bestzeit in Nagoya. Die 38-Jährige, die im vergangenen Jahr den Commonwealth Games-Marathon für sich entschieden hatte, gewann das Rennen, nachdem sie im Mittelteil des Marathons aufgrund von Magenproblemen etwas zurück gelegen hatte. Erst in der Schlussphase, im Bereich von 39 und 40 km, überholte Johannes zunächst die Kenianerin Valary Aiyabei und dann noch deren Landsfrau Visiline Jepkesho. Die Läuferin aus Namibia siegte in 2:22:25 und unterbot ihre bisherige, sieben Jahre alte Bestzeit von 2:26:09 deutlich.

Jepkesho wurde mit 2:22:58 Zweite, Aiyabei belegte mit 2:23:01 Platz drei. Als Vierte folgte die zweimalige 5.000-m-Olympiasiegerin (2004 und 2012) Meseret Defar. Die Äthiopierin verbesserte sich in ihrem zweiten Marathonrennen von 2:27:25 Stunden deutlich auf 2:23:33.

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