Jungfrau-Marathon Interlaken 2018

Schotte Robbie Simpson am schnellsten auf der Kleinen Scheidegg

Lediglich um 100 Sekunden verpasste die Berglauf-Weltmeisterin Martin Strähl den Streckenrekord. Nach 2016 gewann sie bereits zum zweiten Mal.

Jungfrau-Marathon Interlaken 2018 - Die Bilder vom Marathon
Jungfrau-Marathon Interlaken 2018 (1)

Läufer aus Schottland, Wales und Äthiopien setzten sich beim 26. Jungfrau-Marathon durch.

Bild: swiss-image.ch

42,195 Kilometer vom Start bis ins Ziel auf der Kleinen Scheidegg lief die mehrfache Welt- und Europameisterin im Berglauf, Martina Strähl aus der Schweiz, an der Spitze der Damenkonkurrenz des diesjährigen Jungfrau-Marathon und gewann am Ende mit rund 15 Minuten Vorsprung vor der Deutschen Michelle Maier. Bei den Herren setzte sich der bekannte schottische Bergläufer Robbie Simpson in schnellen 2:56:31 Stunden durch. Der Zweitplatzierte Andrew Davies machte den britischen Doppelsieg perfekt. Bei perfekten Bedingungen gingen über 4.000 Teilnehmer an den Start, womit der beliebte Jungfrau-Marathon ausverkauft war.

Einige der schönsten Impressionen des Jungfrau-Marathon Interlaken 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Unter idealen Bedingungen fiel um 8:30 Uhr auf der Höhenmatte in Interlaken der Startschuss zum 26. Jungfrau-Marathon. Am Vortrag hatten die Para-Sportler sowie weit über 1.500 Läufer das Laufwochenende bereits eingeläutet, sodass am Samstag, den 08. September das große Rennen um den Sieg auf der Kleinen Scheidegg folgen konnte. Bereits am Start in Interlaken ließ sich das Ziel erahnen. Die Jungfrau, die zum berühmten Dreigestirn der Alpen Eiger, Mönch und Jungfrau zählt und vom Start aus bereits zu sehen war, gab dabei die Richtung vor. Auf den folgenden 42,195 Kilometer liefen die Starter durch traditionelle Bergdörfer sowie am schönen Brienzersee und an einer fantastischen Bergkulisse vorbei. Von zahlreichen Zuschauern, Fahnenschwingern und Alphornbläsern unterstützt, gaben die Läufer ihr Bestes. Vom Start auf 568 Metern über dem Meeresspiegel lag, ging es nach Lauterbrunnen, wo auf 812 Metern Höhe die 25-Kilometer-Marke erreicht wurde. Bereits fünf Kilometer später in Wengen waren die Läufer bis auf 1.283 Höhenmeter geklettert. Bis ins Ziel auf der Kleinen Scheidegg galt es weitere 817 Höhenmeter zu bewältigen.

Robbie Simpson übernimmt in Wengen die Führung

Besonders die als Favoriten ins Rennen gestarteten Teilnehmer meisterten diese Aufgabe mit Bravour. Während der Äthiopier Birhanu Mekonnen bis Wengen geführt hatte, würde er dort von Robbie Simpson eingeholt. Als es direkt nach Wengen von der Straße auf Trails ging, setzte sich der Schotte, der auch schon den Aletsch-Halbmarathon sowie den Bergmarathon Zermatt für sich entscheiden konnte, vom Afrikaner ab und lief fortan alleine an der Spitze des über 4.000 Läufer fassenden Teilnehmerfeldes. Auf der Kleinen Scheidegg angekommen gewann er in 2:56:31 Stunden, womit er der einzige Läufer war, der es 2018 in unter drei Stunden ins Ziel schaffte. Der zwölf Jahre ältere Andrew Davies aus Wales kam in 3:01:37 Stunden auf Platz zwei. Auch er konnte sich noch am Äthiopier, der ebenfalls als Mitfavorit ins Rennen gegangen war, vorbeischieben. Mekonnen finishte nach 3:03:48 Stunden auf den Bronze-Rang.

Weltmeisterin Strähl läuft zum Sieg Nummer zwei

Noch souveräner lief die Schweizerin Martina Strähl aus Horriwil zu ihrem zweiten Jungfrau-Marathon-Sieg. Die Berglauf-Weltmeisterin ging erst vor vier Wochen beim Europameisterschafts-Marathon in Berlin an den Start und hatte dort den tollen siebten Platz erreicht. Einen knappen Monat danach war ihr hiervon nichts mehr anzumerken, schließlich feierte sie einen Start-Ziel-Sieg. In 3:14:36 Stunden lief sie nicht nur ihre schnellste Jungfrau-Marathon-Zeit, sondern verpasste den im vergangenen Jahr von Maude Mathys aufgestellten Streckenrekord nur um 100 Sekunden. Als zweite Läuferin kam Michelle Maier aus Rosenheim nach 3:29:25 Stunden im Ziel an. In 3:33:11 Stunden folgte Michela Segalada auf Platz drei. Insgesamt erreichten 4.123 Teilnehmer das Ziel.

Zufriedener Veranstalter zieht positives Fazit

Der Veranstalter zeigte sich über den Verlauf des Jungfrau-Marathon Interlaken 2018 sehr erfreut. Organisationskomitee-Präsident Toni Alpinice meinte: „Bei idealem Marathonwetter durften wir einen Tag mit vielen sportlichen Höchstleistungen erleben. Wir freuen uns immer sehr, dass so viele Läufer aus der ganzen Welt zu uns reisen und bei einem perfekt organisierten Marathon das imposante Dreigestirn genießen können.“

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