• 14.335 Läufer

    Rennsteiglauf 2011

    14.335 Teilnehmern liefen beim ostdeutschen Klassiker mit. Der Supermarathon durchbrach erstmals die Marke von 2.000 Startern.



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    Foto: Veranstalter

    Wieder einmal hat der ostdeutsche Kultlauf alle Superlative bestätigt, die ihm seit 1973 ausgestellt werden und ihn seitdem begleiten. Spannende sportliche Entscheidungen, dramatische Zieleinläufe in Schmiedefeld, unberechenbare Wetterkapriolen, begeisterte Zuschauer auf den einzelnen Streckenabschnitten und im Zielgelände und vor allem eine sympathische und faire Läuferschaft aus Tausenden Rennsteiglaufverrückten haben auch der Auflage vor dem großen Jubiläum im kommenden Jahr eine wunderbare Atmosphäre verschafft.

    Wie es sich für einen ordentlichen Rennsteiglauf gehört, ging pünktlich zum Zieleinlauf der Siegerin des Intersport-Marathons ein kräftiges Gewitter mit prasselndem Regen über Schmiedefeld nieder. Trotz des plötzlich einsetzenden Unwetters erwies sich die kleine Tourismushochburg im Thüringer Wald mit all ihren engagierten Einwohnern einmal mehr als idealer Veranstaltungsort für ein solches sportliches Großereignis.

    Mit insgesamt 14.335 Teilnehmern sind nach vorläufigem Wettkampfprotokoll etwas mehr Läufer, Walker und Wanderer an den unterschiedlichen Startorten auf die Strecken gegangen, als im vergangenen Jahr (14.261).

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  • 14.335 Läufer

    Rennsteiglauf 2011

    14.335 Teilnehmern liefen beim ostdeutschen Klassiker mit. Der Supermarathon durchbrach erstmals die Marke von 2.000 Startern.



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    Supermarathon durchbricht 2.000-er Schallmauer

    Einen imposanten Rekord gab es beim Supermarathon über 72,7 Kilometer: Durch 287 Nachmeldungen durchbrach die Starterzahl mit 2.054 erstmals die Schallmauer von 2.000! Mit diesem Ansturm hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet; die Startnummern reichten nicht und 52 Supermarathonis mussten ohne Startnummer auf den 72,7 Kilometer langen Weg von Eisenach nach Schmiedefeld aufbrechen.

    Auch beim Marathon über 43,5 Kilometer gingen mit 2.854 Läufern etwas mehr an den Start als 2010 – entgegen dem deutschlandweiten Negativtrend. Am beliebtesten war allerdings die Halbmarathondistanz über 21,1 km mit 5.909 Startern. Dazu kamen Crossläufer, Handbiker, knapp 1.500 Wanderer und rund 1.000 Nordic Walker. Insgesamt konnten 14.217 Finisher die Glückwünsche des wie immer blendend aufgelegten Moderatoren-Gespanns Petra Kühn und Siggi Weibrecht entgegen nehmen.

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  • 14.335 Läufer

    Rennsteiglauf 2011

    14.335 Teilnehmern liefen beim ostdeutschen Klassiker mit. Der Supermarathon durchbrach erstmals die Marke von 2.000 Startern.



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    Österreicher gewinnt Supermarathon

    Beim Supermarathon entthronte Klemens Huemer aus Österreich Seriensieger Christian Storck. Mit einer Laufzeit von 5:29:54 lag Huemer eine Viertelstunde unter der Zielzeit bei seiner ersten Rennsteiglaufteilnahme vor zwei Jahren. Den zweiten Platz sicherte sich mit knapp drei Minuten Rückstand der lange Zeit führende Engländer Matthew Lynas vom LTV Erfurt. Im Vorjahr hatte er noch den neunten Platz belegt. Dritter wurde der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres, Anton Philipp vom Berglaufteam Haglöfs, mit einer Zeit von 5:43:22. Supermarathon-Seriensieger Christian Storck konnte als Neuntplatzierter nicht in die Entscheidung eingreifen.

    Die Damenkonkurrenz entschied Carola Bendl-Tschiedel aus Österreich für sich. Nach 6:36:12 Stunden überquerte sie die Ziellinie, gut zehn Minuten vor Judith Iseler. Dritte wurde Doreen Ullrich vom USV Jena.

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