Marathons in Paris und Rom

Paul Lonyangata gelingt Titelverteidigung beim Paris-Marathon

In Paris liefen rund 43.500 Teilnehmer die 42,195 km. Der Kenianer Paul Lonyangata siegte in 2:06:25. Beim Rom-Marathon gewann Cosmas Birech (Kenia) in 2:08:03 Stunden.

Paul Lonyangata verteidigte seinen Titel beim Paris-Marathon.

Paul Lonyangata verteidigte seinen Titel beim Paris-Marathon.

Bild: Organisers / ASO

An einem Wochenende mit außergewöhnlich vielen hochkarätigen, internationalen Straßenläufen fand auch der größte Frühjahrs-Marathonlauf der Welt statt: In Paris liefen rund 43.500 Teilnehmer die 42,195 km. Dabei gelang dem Kenianer Paul Lonyangata die Titelverteidigung. Der Vorjahressieger gewann dieses Mal in 2:06:25. Vor einem Jahr war Lonyangata mit 2:06:10 nur unwesentlich schneller gelaufen. Noch zwei weitere Kenianer erzielten am Sonntag Zeiten von unter 2:07 Stunden. Mathew Kisorio wurde in 2:06:36 Zweiter, Ernest Ngeno belegte Rang drei mit 2:06:41. Der Äthiopier Yitayal Atnafu folgte dann als Vierter in 2:07:00.

Bei den Frauen lag Siegerin Betsy Saina im Ziel nur vier Sekunden vor der Zweitplatzierten. Die Kenianerin gewann mit 2:22:55 vor ihrer Landsfrau Ruth Chepngetich (2:22:59). Platz drei belegte Gulume Chala (Äthiopien) mit 2:23:06.

Ebenfalls am Sonntag wurde der Rom-Marathon gestartet. Hier gewann Cosmas Birech (Kenia) in 2:08:03 vor Ibrahim Abdo Abdi (Bahrain/2:08:32) und Paul Kangogo (Kenia/2:09:20). Mit einem großen Vorsprung von exakt drei Minuten entschied Rahma Tusa (Äthiopien) das Frauenrennen in 2:23:46 vor Dalila Abdulkadir (Bahrain/2:26:46) für sich. Rang drei ging an Alice Kibor (Kenia) in 2:28:19.

Starke Zeiten beim Istanbul-Halbmarathon

Hochkarätig besetzt war einmal mehr der Istanbul-Halbmarathon. Hier stellte der erst 19-jährige Äthiopier Amdework Walelegn mit 59:50 Minuten einen Streckenrekord auf. Dabei verbesserte sich der Youngster gleich um gute zwei Minuten. Rang zwei sicherte sich sein Landsmann Asefa Tefera, der in 60:07 mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem aus Kenia stammenden Türken Kaan Kigen Özbilen im Ziel war.

Eine international starke Siegzeit gab es auch bei den Frauen: Die Äthiopierin Ababel Yeshane gewann in Istanbul mit 66:22 vor Roza Dereje Bekele (Äthiopien/67:00) und Diana Kipyokei (Kenia/1:07:55).