Nordpol Marathon 2018

ORF-Money-Maker beim Extrem-Marathon

ORF-Moderator Alexander Rüdiger bewältigte bei Temperaturen bis -36 Grad den Nordpol-Marathon.

ORF-Moderator Alexander Rüdiger bewältigte den Nordpol-Marathon.

Alexander Rüdiger nach 5:24:56 Stunden im Ziel.

Bild: Nordpolmarathon I MM Peter F. Hickersberger

Bereits zum zweiten Mal trat Alexander Rüdiger, der 2018 mit seiner bekannten Geldduschshow im ORF in das 23. Jahr geht, beim frostigsten Lauf-Event der Welt an. Die Angst vor hungrigen Eisbären und die beißende Kälte machten den Showmaster schnell und brachten dem Extremabenteurer Alexander Rüdiger am Nordpol beim kältesten Marathon der Welt in 5:24:56 Stunden auf den 5. Platz.

Für einen Extremlauf waren die körperlichen Voraussetzungen des Moderators dieses Jahr eigentlich mehr als schlecht. Angefangen mit einem verletzten Knie, Sehneneinrissen, einer defekten Venenklappe bis hin zu einem frisch operierten Zehennagel war im Vorfeld alles dabei, was ein Durchkommen bei diesem Extremabenteuer in Frage stellte.

Rüdiger der 2013 auf dem 6. Gesamtplatz landete, holte jedoch beim diesjährigen Nordpolmarathon bei Temperaturen bis zu -36 Grad Celsius von Runde zu Runde auf. Nach 10 Runden rund um das russische Camp Barneo, unweit der Koordinaten 90° 0′ N, ging er gar als Fünftplatzierter über die eisige Ziellinie.

Alexander Rüdiger beim Nordpol-Marathon 2018 auf der Strecke.

Bild: Nordpolmarathon I MM Peter F. Hickersberger

Alexander Rüdiger: „Der Nordpol Marathon ist 'Cool Running' mit garantiertem Gänsehaut-Faktor. Er ist ein Marathon, der dir einfach alles abverlangt. Wenn es dabei noch bis zu -40 Grad Celsius und mit Wind gefühlte -60°C hat, dann wird es richtig extrem. Wer so ein Abenteuer am Nordpol laufen will, muss auch an einiges denken: hungrige Eisbären, den beißenden Wind und nicht zuletzt noch an die Tatsache, dass man sich kaum auf Land bewegt. Die größten Herausforderungen sind der Untergrund und die extreme Kälte.

Die Laufroute musste also so gelegt werden, dass es nicht zu Einbrüchen kommen kann, wozu es zumindest bis zum Ende des Marathons auch nicht kam. Einige Stunden nachdem der letzte Teilnehmer im Ziel war, brach die Scholle jedoch genau auf der Marathonstrecke, die auch Teil der Landebahn für die russische Antonov war und somit saß ich mit den anderen Teilnehmern im Camp am Nordpol fest. Keine Verbindung nach Österreich machte die Stunden des Wartens auf das Zufrieren der Spalte zu einer gefühlten Ewigkeit.“

Glücklicherweise ging jedoch noch einmal alles gut und Rüdiger landete wohlbehalten wieder in Wien und ist über den Ausgang und das Resultat des Abenteuers im ewigen Eis überglücklich.

Die Ergebnisse des Nordpol-Marathons 2018

Das Ziel erreichten 47 Männer und 12 Frauen.

Männer:
1. Argyrios Papathanasopoulos (GRE) 4:34:36
2. Dmitri Voloshin (MDA) 5:03:26
3. David Field (AUS) 5:03:34
4. Marat Yusupol (Russia) 5:24:31
5. Alexander Rüdiger (AUT) 5:24:56
6. Johannes Belgers (NED) 5:50:50

Frauen:
1. Guoping Xie (CHN) 6:43:20
2. Joanna Medras (POL) 7:02:21
3. Adriana Istrate (ROM) 7:19:51
4. Catherine Sun (CHN) 8:06:40
5. Eleanor Pienaar (RSA) 9:01:11
6. Emma Clair Dumont (FRA) 9:07:45