Asienspiele 2018

Marathon-Weltmeisterin Rose Chelimo siegt auch bei Asienspielen

Favoritin Rose Chelimo siegte bei den Asienspielen in Jakarta (Indonesien) in einem Hitzerennen überlegen in 2:34:51 Stunden.

Rose Chelimo siegt bei den Asienspielen 2018 im Marathon

Rose Chelimo lief bei den Asienspielen 2018 zu ihrem nächsten großen Sieg.

Bild: photorun.net

Die große Favoritin hat sich souverän durchgesetzt: Rose Chelimo gewann bei den Asienspielen in Jakarta (Indonesien) am Sonntag die Marathon-Goldmedaille in 2:34:51 Stunden. Vor einem Jahr hatte die 29-jährige Läuferin, die aus Kenia stammt und seit drei Jahren für den Bahrain startet, bei den Weltmeisterschaften in London ebenso den Marathon gewonnen.

Chelimo attackiert nach 25 Kilometer

In einem Hitzerennen mit hoher Luftfeuchtigkeit lief die Spitzengruppe die erste Hälfte des Rennens in verhaltenen 1:20:46 Stunden. Nach etwa 25 Kilometern verschärfte Rose Chelimo das Tempo und riss damit die rund zehnköpfige Spitzengruppe auseinander. An der 30-km-Marke hatte die Weltmeisterin bereits einen Vorsprung von gut einer halben Minute, den sie weiter ausbaute. Die Marathon-Olympia-Achte, die eine Bestzeit von 2:22:51 aufweist, gewann dann in 2:34:51 klar vor der Japanerin Keiko Nogami (2:36:27) und der Nordkoreanerin Hye Song Kim, die nach 2:37:20 im Ziel war. Kyungsun Choi (Südkorea) wurde in 2:37:49 Vierte.

Inoue und El Abbassi zeitgleich im Ziel

Tags zuvor wurde bei vergleichbaren Bedingungen das Rennen um Gold im Männer-Marathon erst auf der Ziellinie entschiedenen. In einem ganz knappen Duell, wie man es über die 42,195 km nur sehr selten sieht, erreichten die beiden führenden Läufer zeitgleich das Ziel im Stadion: Der Japaner Hiroto Inoue lag am Ende in 2:18:22 ganz knapp vor dem aus Marokko stammenden Elhassan El Abbassi (Bahrain), der vor vier Jahren bei den Asienspielen über 10.000 m gewonnen hatte. Für den 25-jährigen Sieger Inoue war es die erste große Medaille seiner Karriere. Der Japaner hatte sich im Februar beim Tokio-Marathon als Fünfter auf 2:06:54 gesteigert.

Bis Kilometer 35 liefen auch Bujie Duo (China) und Hayato Sonoda (Japan) zusammen mit Inoue und El Abbassi in der Spitzengruppe. Danach fielen die beiden zurück. Der Chinese gewann schließlich die Bronzemedaille in 2:18:48. Sonoda wurde Vierter mit 2:19:04.

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