Marathon Hamburg 2018

Marathon-Olympiasieger Stephen Kiprotich kehrt nach Hamburg zurück

Stephen Kiprotich, der Marathon-Olympiasieger von London 2012, wird am 29. April erneut beim Marathon Hamburg an den Start gehen. 2017 hatte er beim größten deutschen Frühjahrsmarathon Platz zwei belegt.

Marathon Hamburg 2017 - Die Fotos
Pressekonferenz Haspa Marathon

Von links:Sammy Kitwara (KEN), Renndirektor Jurrie van den Helden, Stephen Kiprotich (UGA) und Chef-Organisator Frank Thaleiser.

Bild: HochZwei

Sechs Wochen vor dem Startschuss zum Marathon Hamburg 2018 wurden auf einer Pressekonferenz die Topathleten Sammy Kitwara (KEN) und Stephen Kiprotich (UGA) präsentiert. Sie hatten auf dem Heimweg von Ihrer Halbmarathon-Teilnahme in Lissabon einen Zwischenstopp in Hamburg eingelegt.

Chef-Organisator Frank Thaleiser äußerte einen großen Wunsch für den diesjährigen Hamburger Marathon: "Was uns einmal gut täte, wären einigermaßen ideale Wetterbedingungen, wie wir sie zuletzt 2013 hatten. Top-Athlet Stephen Kiprotich (UGA) konnte dieser Aussage nur beipflichten: "Im letzten Jahr waren die Wetterbedingungen mit Hagel und Kälte fürchterlich, die Betreuung für uns Athleten und die Zuschauerbegeisterung aber absolut vorbildlich und sehr herzlich." Daher trete er auch gerne wieder an und würde versuchen, seine Zeit aus dem letzten Jahr noch zu verbessern.

Noch selbstbewusster äußerte sich Sammy Kitwara (KEN) bezüglich seiner Ambitionen beim diesjährigen Hamburg Marathon: "Wenn die Wetterbedingungen passen, werde ich versuchen, meine persönliche Bestzeit von 2:04:28 zu verbessern".

Der aktuelle Streckenrekord liegt bei 2:05:30 Stunden und wurde 2013 von Marathon-Superstar Eliud Kipchoge aufgestellt, der in Hamburg damals sein Marathondebüt feierte. Der für die Elite-Athleten zuständige Renndirektor Jurrie van der Velden beschreibt, was aus seiner Sicht Weltklasseathleten wie Kitwara oder Kiprotich am Marathon Hamburg fasziniert: "Auch wenn Hamburg mit 300.000 € ein vergleichsweise kleines Budget für die Top-Athleten bereithält, kommen Talente und etablierte Weltklasseathleten gern hierher, weil sie wissen, dass die Organisation und Betreuung sehr gut funktioniert." Um mit den großen Frühlingsmarathonveranstaltungen in London oder Paris konkurrieren zu können, wurde in diesem Jahr sogar die Prämie für den Sieger erhöht und liegt nun auf ähnlichem Niveau wie in Paris oder London.

Sammy Kitwara (KEN) und Stephen Kiprotich (UGA) freuen sich auf den Haspa Marathon Hamburg am 29. April.

Bild: HochZwei

Bei der 33. Ausgabe des Traditionslaufes durch die Hansestadt sind die Startplätze erstmals auf 16.000 Startplätze begrenzt worden. Insgesamt beobachtet der Veranstalter eine positive Resonanz auf den Hamburger Tradionslauf. Beim Marathon sind nur noch rund 1.700 Startplätze für je 90 Euro Startgebühr verfügbar. Die offizielle Anmeldefrist endet am 29. März.

Auffällig ist laut Veranstalter Frank Thaleiser, dass sich die Teilnehmerzahlen aus Portugal nahezu verfünffacht hätten. Dies schreibt Thaleiser primär der Vorjahressiegerin Jessica Augusto aus Portugal zu. Daran sehe man auch noch einmal, welchen Einfluss der Erfolg einzelner Athleten für einen Lauf haben kann.

Die 2012 eingeführte Marathonstaffel mit je vier Teilnehmern und 1.650 Teamstartplätzen ist bereits seit Mitte September vollkommen ausgebucht. Auch der Halbmarathon mit 3.333 Startplätze ist bei seiner Premiere in diesem Jahr bereits seit Mitte September ausgebucht. Der Halbmarathon erhält einen eigenen Start- und Zielbereich "An den Kirchhöfen" und verläuft ansonsten nahezu vollständig auf der ersten Hälfte der Marathonstrecke.

Bereits einen Tag vor dem Marathon-Startschuss findet am Sonnabend, 28. April 2018 "Das Zehntel"-Nachwuchsrennen statt, zu dem etwa 9.000 Kinder und Jugendliche erwartet werden. Auch hier sind nur noch wenige Restplätze für die weiterführenden Schulen verfügbar.