Kosice-Marathon 2017

Kenianische Sieger beim Traditions-Marathon

Reuben Kerio und Sheila Jerotich waren die Sieger bei der 94. Auflage des Kosice-Marathons in der Slowakei.

Reuben Kerio gewann den Kosice-Marathon.

Reuben Kerio gewann den Kosice-Marathon.

Bild: photorun.net

Kenianische Topläufer dominierten das Geschehen bei einem der traditionsreichsten Marathonrennen der Welt: Reuben Kerio und Sheila Jerotich siegten beim Kosice-Marathon in der Slowakei.

Im Männerrennen fiel die Entscheidung knapp vier Kilometer vor dem Ziel. Hier setzte sich der 23-jährige Reuben Kerio von Fikre Assefa Robi ab und gewann dann in einer persönlichen Bestzeit von 2:08:12 Stunden. Der Äthiopier belegte Rang zwei mit 2:08:36 vor Richard Sigei (Kenia), der nach 2:09:05 im Ziel war. Die Kenianer Henry Chirchir (2:09:42) und Raymond Choge (2:09:53) erzielten ebenfalls noch Zeiten von unter 2:10 Stunden.

Einen deutlich größeren Vorsprung hatte Sheila Jerotich. Die Kenianerin lief in ihrem zweiten Marathon zum ersten Sieg und steigerte sich dabei auf 2:27:34 Stunden. Damit unterbot sie zudem den bisherigen Streckenrekord um zehn Sekunden. Ihre Landsfrauen Sheila Chepkoech (Kenia/2:29:13) und Emily Samoei (2:31:17) belegten die Ränge zwei und drei.

Edith Chelimo gewinnt Cardiff-Halbmarathon

Für die Überraschung des Tages sorgte beim Cardiff-Halbmarathon Edith Chelimo. Die Kenianerin gewann das Rennen in der Weltklassezeit von 65:50 Minuten und wurde damit in der walisischen Hauptstadt zur sechstschnellsten Läuferin aller Zeiten über diese Distanz. Ihre Zeit war auch ein Streckenrekord. Der Weltrekord über die 21,0975 km steht bei 64:52 Minuten. Die 31-jährige Edith Chelimo, die sich im Frühjahr beim Berliner Halbmarathon als Zweite auf 68:57 verbessert hatte, hatte in Cardiff rund fünf Minuten Vorsprung auf ihre Landsfrauen Dorcas Kimeli (70:48) und Beatrice Mutai (70:55), die die Ränge zwei und drei belegten.

Auch im Männerrennen dominierten die Athleten aus Kenia: John Lotiang gewann in 60:43 Minuten mit vier Sekunden Vorsprung vor Shadrack Kimining. Dritter wurde Kipkemboi Kiprono mit 61:08