Münster-Marathon 2018

Justus Kiprotich knackt den Streckenrekord

Rund 9.000 Läufer waren beim 17. Münster-Marathon auf den Beinen. 1.860 Marathonläufer erreichten das Ziel auf dem Prinzipalmarkt. Die Stimmung an und auf der Strecke war erstklassig.

Münster-Marathon 2018 - Die Bilder
Münster-Marathon 2018 (1)

Besonders auf den letzten Metern war die Stimmung grandios.

Bild: Ortwin Roye

Unter dem Motto „Pure Lust am Laufen“ fand der 17. Münster-Marathon statt. Dass der Lauf von Läufern für Läufer organisiert ist, war einmal mehr zu spüren. Unterstützt von der hervorragenden Stimmung an der Strecke, zeigten rund 9.000m Läufer tolle Leistungen. Große Emotionen waren derweil auf den letzten Metern, die traditionell über den roten Teppich auf dem Prinzipalmarkt führten, zu sehen. Eine historische Leistung vollbrachte Marathon-Sieger Justus Kiprotich aus Kenia. Er verbesserte den Streckenrekord um eine knappe Minute und lief so als erster Läufer auf den Straßen Münsters unter 2:10 Stunden. Bei den Damen gewann seine Landsfrau Sheila Jeptto Rono in 2:45:46 Stunden vor mehreren deutschen Läuferinnen.

Fotograf Ortwin Roye war beim Münster-Marathon 2018 vor Ort. Seine schönsten Bilder finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Auch bei der 17. Auflage des Marathons durch die gut 300.000 Einwohner großen Stadt im Westen Deutschlands war die Wertschätzung für die Sportler spürbar. An etlichen Power Points sorgten 300 Künstler und Bands für tolle Stimmung. Zudem wurde mit rund 100.000 Zuschauern entlang der Strecke gerechnet. Kein Wunder, dass diese besondere Atmosphäre vielen Läufern einen zusätzlichen Energieschub gab.

Kiprotich läuft als erster Läufer unter 2:10 Stunden

Diese zusätzliche Energie wusste besonders Justus Kiprotich zu nutzen, der für einen Paukenschlag sorgte. So griff er nach dem von Patrick Muriuki aufgestellten Streckenrekord. Dieser lag bei 2:10:25 Stunden und wurde von Kiprotich um 57 Sekunden unterboten. Somit lief er als erster Läufer in Münster unter 2:10 Stunden. Muriuki nahm zum ersten Mal seit 2012 wieder beim Münster-Marathon teil. Er musste das Rennen allerdings aufgeben, sodass er das Ziel nicht erreichte. Bereits nach dem Zieleinlauf Kiprotichs war die Stimmung am Siedepunkt angekommen. Auf den weiteren Plätzen sollten weitere schnelle kenianische Läufer folgen. James Kiptum Barmasai wurde in 2:11:39 Stunden Zweiter, Duncan Koech in 2:11:52 Stunden Dritter. Auch Charles Maina blieb in 2:12:49 Stunden noch unter 2:13 Stunden. Als erster Europäer kam Elias Sansar (LG Lage Detmold Bad Salzuflen) nach 2:23:45 Stunden als Gesamtachter ins Ziel.

Auf Sheila Jeptto Rono folgen 13 Deutsche

Das Rennen um den Sieg bei den Damen machte ebenso eine kenianische Läuferin. Sheila Jeptto Rono finishte nach 2:45:46 Stunden und verwies Annika Vössing bei ihrem zweiten Marathon auf Rang zwei. Über dieses tolle Ergebnis und die schnelle Zeit von 2:51:24 Stunden freute sich die Läuferin des LAV Oberhausen sichtlich. Auf Rang drei lief Dioni Gorla (ART Düsseldorf, 2:53:40 Stunden). Auch auf den weiteren elf Plätzen folgten deutsche Läuferinnen.

Pure Lust auf den Münster-Marathon 2019

Der Veranstalter zog im Anschluss an die Zieleinläufe ein überaus positives Fazit. Das Wetter hatte gepasst, die Stimmung war einmal mehr fantastisch und die sportlichen Leistungen erstklassig. Somit wird wohl auch die 18. Auflage, die 2019 ansteht, unter dem Motto „Pure Lust am Laufen“ stehen.

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