Marathon Düsseldorf 2017

Julian Flügel will Bestzeit attackieren

Julian Flügel will den schnellen Düsseldorfer Asphalt am 30. April 2017 nutzen, um möglichst seinen persönlichen Rekord zu verbessern.

Düsseldorf-Marathon 2016 - Special
Olympia 2016 Marathon Julian Flügel

Julian Flügel will in Düsseldorf einen schnellen Marathon hinlegen.

Bild: photorun.net

Julian Flügel hat eine beinahe schicksalhafte Verbindung zum Marathon Düsseldorf, obwohl der 30-Jährige den großen Citymarathon durch die NRW-Landeshauptstadt noch nie bestritten hat. Im Januar 2016 hatte Flügel die Qualifikationszeit des Deutschen Leichtathletik Verbands (DLV) für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro beim Berlin-Marathon mit 2:13:57 Stunden unterboten und war damit Teil der bundesdeutschen Olympiamannschaft. Jedenfalls bis zum Marathon Düsseldorf 2016.

Da lief Hendrik Pfeiffer 2:13:11 Stunden und kickte Flügel aus dem nationalen Olympiateam. Dann aber musste Pfeiffer seinen Start bei den Olympischen in Rio de Janeiro wegen einer Verletzung absagen. Flügel rutschte wieder ins Team.

Für den 15. Marathon Düsseldorf am 30. April 2017 gab der Olympiateilnehmer inzwischen seine Startzusage. „Ich will schnell laufen und Hendrik hat gezeigt, dass man das in Düsseldorf machen kann“, erläutert Flügel. „Mein Fokus in dieser Saison liegt darauf, zwei schnelle Marathons zu laufen und meine Bestzeit zu attackieren. Die Strecke in Düsseldorf ist offensichtlich schnell.“

Doch Flügel hat noch einen weiteren Grund, in der Rheinmetropole dabei zu sein. Seit kurzem tritt der gebürtige Fuldaer für den Allgemeinen Rather Turnverein Düsseldorf (ART) an. „Jetzt, wo ich Vereins-Düsseldorfer bin, bietet es sich an, auch hier zu laufen. Der Marathon Düsseldorf ist sozusagen mein Heim-Marathon“, sagt Flügel.

Und den möchte er aggressiv angehen. „Wahrscheinlich werde ich schon am 30. April versuchen, meine Bestzeit zu unterbieten. Ich muss aber schauen, wie es im Training läuft. Bisher war es in Ordnung, aber ich denke, dass noch kein neuer persönlicher Rekord möglich ist. Aber bis Ende April habe ich ja noch ein paar Wochen Zeit. Wenn es trainingsmäßig in dieser Zeit optimal läuft, gebe ich in Düsseldorf Gas“, verspricht Flügel.

Dass er auf Düsseldorfer Straßen schnell laufen kann, hat der Mann vom ART bereits 2013 bewiesen. Damals startete Flügel über die 10-km-Distanz beim Stadtwerke Düsseldorf Kö-Lauf und war nach 29:35 Minuten im Ziel. „Das ist noch immer meine persönliche 10-km-Bestmarke“, erläutert Flügel. „Düsseldorfs Pflaster scheint also wirklich schnell zu sein.“

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