Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2019

Johnstone und Vössing wieder unschlagbar

Mit fast 14 Minuten Vorsprung gewann Nikki Johnstone den 36. Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg. Insgesamt gingen 5.638 Sportler an den Start.

Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2019 - Die Bilder
Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2019

Zum Zieleinlauf ging es in die Schauinsland-Reisen-Arena.

Bild: Ortwin Roye

Bereits eine halbe Woche vor dem Start des Rhein-Ruhr-Marathons Duisburg 2019 hatten 1.566 Nachwuchstalente im Rahmen mehrerer Schülerläufe im Sportpark Duisburg das „Ausdauerwochenende“ eingeläutet. Wie die Schülerläufe endete vier Tage später auch der Marathon in der Schauinsland-Reisen-Arena, dem Stadion des MSV Duisburg. Am schnellsten erreichten die Ziellinie auch in diesem Jahr der Schotte Nikki Johnstone (2:29:48 Stunden) und die Oberhausenerin Annika Vössing (2:57:10 Stunden). Beide hatte bereits 2018 gewonnen und verteidigten ihren Marathon-Sieg erfolgreich. Über die halbe Distanz setzten sich Bernhard Deiß (1:15:26 Stunden) und Michelle Rannacher (1:22:54 Stunden) durch.

Für runnersworld.de war Fotograf Ortwin Roye beim Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2019 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Bei Temperaturen von rund 30 Grad Celsius, die stellenweise auch etwas überstiegen wurden, erreichten 547 Läufer nach 42,195 Kilometer das Marathonziel. Über die halbe Distanz finishten 1.897 Sportler. Nachdem um 8:00 Uhr die Handbiker und fünf Minuten später die Inline-Skater den langen Duisburger Marathontag eröffnet hatten, folgten um 8:30 Uhr die Marathon- und um 10:00 Uhr die Halbmarathonläufer. Für die Teilnehmer der längsten angebotenen Distanz des Tages galt es nach dem Start in nördliche Richtung nach sieben Kilometern die Ruhr zu überqueren. Nach rund 18 Kilometer folgte die Friedrich-Ebert-Brücke, die die Läufer auf die westliche Seite des Rheins führte, wo in der Folge etwa acht Laufkilometer zu absolvieren waren, ehe es über die Brücke der Solidarität zurück ging. Nach einer Schleife, die die Läufer bis nach Huckingen führte, erreichten die meisten Läufer nach 42,195 intensiven Kilometern das im Fußballstadion gelegene Ziel.

Johnstone und Vössing werden ihrer Favoritenrolle gerecht

Als Erster aller gestarteten Marathonläufer kam auch in diesem Jahr Nikki Johnstone (LAZ Puma Rhein-Sieg) ins Ziel. Bei seinem neunten Marathon im laufenden Jahr benötigte der aus den schottischen Highlands stammende Ausnahmeläufer 2:29:48 Stunden. Gunnar Diederichs (TuS 82 Opladen) folgte nach 2:43:41 Stunden auf Rang zwei. Mit 70 Sekunden Vorsprung auf den Viertplatzierten Sebastian Kestner (Fahrrad Magdeburg Trimagos) kam nach 2:52:01 Stunden Cemal Ineci (Lefke Avrupa Üni) aus Zypern ins Ziel. Bereits als Gesamtsechste folgte kurz darauf Vorjahressiegerin Annika Vössing. Ihre 2018 gelaufene Zeit unterbot die Läuferin des Ayyo Teams Essen um 17 Sekunden, sodass sie dieses Mal nach 2:57:10 Stunden die Ziellinie überquerte. Dahinter zeigten Sonja Vernikov (LAZ Puma Rhein-Sieg, 3:02:04 Stunden) und die Kanadierin Andree Paquet (Ausdauerschule by bunert, 3:08:14 Stunden) ebenfalls erstklassige Leistungen, weshalb sie am Ende die Plätze zwei und drei erreichten. „Ich bin super glücklich. Es war traumhaft, und ich habe es wieder richtig genossen, hier in Duisburg zu laufen“, erklärte Sieger Johnstone im Anschluss an den von den deutlich zu warmen Temperaturen geprägten Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2019 und kündigte an: „Ich komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.“

Bernhard Deiß nach 1:15:26 Stunden als Erster im Ziel

Den kürzeren, aufgrund des späteren Starts jedoch von Beginn an sehr warmen Lauf über die Halbmarathon-Distanz gewannen in diesem Jahr Bernhard Deiß (Recklinghäuser LC) und Michelle Rannacher. Während Deiß 1:15:26 Stunden benötigte, lief Rannacher 1:22:54 Stunden. Gleichzeitig verteidigte die Läuferin des DJK Gütersloh ihren Titel als Westdeutsche Meisterin. Mit 1:45 Minuten Rückstand folgte Dioni Gorla (LAZ Puma Rhein-Sieg, 1:24:39 Stunden) auf dem zweiten Platz. Dritte wurde Sophia Rosenberg (USC Bochum, 1:26:20 Stunden). Bei den Herren erreichten Jan Neuens (ASV Duisburg, 1:17:15 Stunden) und Uwe Friedrich (Chemnitzer PSV, 1:17:56 Stunden) die Plätze zwei und drei.

Die Läufer freuten sich über jede Abkühlung.

Bild: Ortwin Roye

Knapp 50.000 Zuschauer unterstützen die Läufer

Für Unterstützung an der Strecke bzw. in der Schauinsland-Reisen-Arena sorgten knapp 50.000 Zuschauer. Mehrere Zuschauer hatten für die Läufer eine Duschgelegenheit zur kurzen Erfrischung während des Laufs aufgebaut. Diese wurden von vielen Läufern gerne genutzt. Für die optimale Verpflegung sorgte derweil das Organisationsteam. Halbmarathon-Siegerin Michelle Rannacher richtete nach ihrem Sieg dankende Worte an alle Beteiligten: „Die Getränkeversorgung war bei dieser Hitze das A und O für uns Sportler. Es gab mehr als ausreichend Stationen, dazu die erfrischenden Wasserduschen an der Strecke. Die Leute haben wirklich einen super Job gemacht.“

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