WHEW100 Wuppertal 2017

Hochklassiges Duell um den Sieg

Den 100-km-Ultramarathon beim WHEW100 konnten 2017 Falko Gallenkamp und Simone Durry in starken 7:31:35 Stunden und 9:22:40 Stunden gewinnen.

WHEW100 Wuppertal 2017 - Die Bilder
WHEW100 2017

Henning Vengels und Thomas Lindner hatten sichtlich Spaß auf dem Weg zum Sieg beim Run and Bike.

Bild: Wolfgang Steeg

Der 100-km-Ultramarathon in Wuppertal zog am Samstag, den 6. Mai wieder 165 Läufer an den Start. Neben der Länge der Distanz wollten noch 471 Höhenmeter überwunden werden. Für Teilnehmer, die es lieber kürzer mögen, wurden auch ein Run and Bike und eine Zweier- und Vierer-Staffel über die volle Distanz sowie ein 10- und 5-km-Lauf angeboten. In einem spannenden Duell konnte am Ende Falko Gallenkamp den WHEW100 2017 nach 7:31:35 Stunden für sich entscheiden. Schnellste Frau war Simone Durry nach ebenfalls starken 9:22:40 Stunden. Damit waren die beiden Sieger je rund eine Stunde schneller als die Sieger des Vorjahres.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Wolfgang Steeg beim WHEW100 Wuppertal 2017 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Ultramarathon finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Um sieben Uhr fiel am Mirker Bahnhof in Wuppertal der Startschuss für die 165 Läufer, die sich den großen Rundkurs zutrauten. Bei kalten fünf Grad strahlte die Sonne mit den Startern um die Wette. Insgesamt erwischten die Teilnehmer des WHEW100 bei reichlich Sonnenschein und bis zu 18 Grad sehr gutes Wetter. Die 100-km-Strecke führte durch sieben Städte und zwei Regionen: Wuppertal, Sprockhövel, Hattingen, Essen, Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath wurden von den Ultramarathon-Läufern passiert. Mit 471 Höhenmetern ist der Kurs nicht gerade flach, verteilt auf seiner langen Distanz aber dennoch für schnelle Zeiten gut, wie sich 2017 einmal mehr zeigte. Den Großteil der Höhenmeter gilt es allerdings im Schlussdrittel zu bewältigen, was den Kräfte-Haushalt umso wichtiger machte.

Falko Gallenkamp und Ioan Pavel Moisa beim WHEW100 2017 eine Klasse für sich

Das größte Leistungsvermögen und die größten Reserven bewiesen 2017 zweifelsohne Falko Gallenkamp und der Rumäne Ioan Pavel Moisa. Über eine Stunde konnten sich die beiden Schnellsten von ihrem nächsten Verfolger absetzen und für ein hochklassiges Rennen sorgen. Mit einem Kilometer-Schnitt von knapp über 4:30 Minuten war das Rennen um den Sieg lange Zeit offen. Letztlich hatte Falko Gallenkamp die meisten Reserven übrig und gewann den WHEW100 Wuppertal 2017 in 7:31:35 Stunden. In Anbetracht der langen Distanz nur einen Hauch dahinter lief Ioan Pavel Moisa nach 7:34:23 Stunden als Zweiter ins Ziel. Dahinter blieben weitere vier Läufer unter neun Stunden – Mark van Hoorn war in 8:37:07 Stunden davon der schnellste und sicherte sich Platz drei.

Nach 9:22:40 Stunden wartete im Ziel für Simone Durry gleich die Medaille.

Bild: Wolfgang Steeg

WHEW100 Wuppertal 2017 verzeichnet drei Frauen unter zehn Stunden

Auch die Frauen, die knapp ein Fünftel der Starter ausmachten, zeigten vorne ein lange Zeit offenes und schnelles Rennen. Hier konnten sich gleich drei Frauen rund eine Stunde vom Rest des Feldes absetzen und allesamt deutlich unter zehn Stunden bleiben. Simone Durry gewann den WHEW100 in 9:22:40 Stunden. Platz zwei ging an Antje Müller in 9:34:46 Stunden knapp vor Sigrid Hoffmann in 9:37:29 Stunden.

69 Staffeln und weitere 196 Läufer über fünf und zehn Kilometer

Auch die kürzeren Teildistanzen zogen einige Starter an. Beim Run and Bike gingen zwei Läufer mit einem Rad auf die Strecke – einer lief, einer fuhr. Abwechseln konnte man sich, wann man wollte. Das schnellste der 42 Teams formten Henning Vengels und Thomas Lindner, die gemeinsam für die 100 Kilometer nur 7:06:01 Stunden benötigen. Schnellste Duo-Staffel waren Karsten Frank und Martin Klein mit 7:58:06 Stunden, die noch vor der ersten Vierer-Staffel ins Ziel liefen. Tim Vollmer, Gregor Kruk, Patrick Behrend und Patrick Bienert brauchten 8:03:52 Stunden. Schnellste über die vergleichsweise sehr kurze 10-km-Distanz waren Marcus Kunze und Mia Bagusat mit 35:41 Minuten sowie 44:06 Minuten. Den kürzesten Lauf über fünf Kilometer gewannen Ewout Hilferink und Corinna Mertens in 17:10 Minuten und 20:05 Minuten.

Tolle Stimmung und gute Organisation beim WHEW100 Wuppertal 2017

Das sonnige Wetter unterstützte einmal mehr die ohnehin schon tolle Stimmung unter den Läufern und Zuschauern. Der Veranstalter konnte sich daher besonders über viele Nachmeldungen freuen. Auch die reibungslose Organisation des Ultramarathons sowie die sehr gute Verpflegung wurden gelobt.

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