Transalpine-Run 2018 3. Etappe

Hallmann und Naegele holen weiter auf

Nach dem dritten schwedischen Sieg scheint das Damen-Rennen fast schon entschieden zu sein. Bei den Herren wird es jedoch immer enger.

Transalpine Run 2018 - Die Bilder der 3. Etappe
Transalpine-Run 2018 - 3. Etappe

Trotz des harten Rennens ließen sich die Teilnehmer das Lachen nicht nehmen.

Bild: Tom Schlegel

Über 51 Kilometer und 3.153 Höhenmeter führte die dritte Etappe des Transalpine-Run 2018. Auf der Königsetappe, die von Imst nach Mandarfen im Pitztal führte, setzten sich erneut die beiden Deutschen Sebastian Hallmann und Lukas Naegele durch. Den Rückstand auf die nach wie vor in Führung liegenden Deutschen Markus Mingo und Hannes Namberger reduzierten sie an Tag drei um 4:16 Minuten auf 10:45 Minuten, womit sie das Duo Thomas Farbmacher/David Wallmann überholten, die nun mit 12:20 Minuten auf Rang drei liegen. Bei den Damen dominierten einmal mehr die beiden Schwedinnen Lina und Sanna El Kott Hellander, die inzwischen schon über 4:20 Stunden Vorsprung haben. Auf dem Weg zur Verteidigung ihres Gesamtsieges von 2017 scheinen sie kaum noch zu stoppen zu sein.

Einige der schönsten Impressionen von der dritten Etappe des Transalpine Runs 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Technische Passagen, über 3.100 Höhenmeter im Aufstieg und rund 51 Kilometer galt es für die Teilnehmer des Transalpine-Run 2018 an dritten Tag des Mehrtagesrennens zu bewältigen. Zeit um das eindrucksvolle Bergpanorama im Pitztal zu genießen nahmen sich dabei die wenigsten. Der Startschuss für die knapp 600 Läufer aus 31 Nationen fiel bereits um 6:30 Uhr im Ortskern von Imst. Bereits auf den ersten Kilometern ging das Duo Hallmann/Naegele hohes Tempo, schließlich wollten sie das Führungsduo wie am Vortag abschütteln, um ihren Rückstand in der Gesamtwertung weiter zu reduzieren. Nach elf Kilometer trennten die beiden Teams 43 Sekunden, nach 26 Kilometer an der zweiten Verpflegungsstation bereits 4:30 Minuten. Überraschenderweise lief das Duo Mingo/Namberger wieder ran, sodass beide Teams nach 34 Kilometer gemeinsam in Führung lagen. Lukas Naegele sprach im Anschluss von einem enorm harten Rennen, indem Sebastian Hallmann der stärkste Läufer gewesen sei. Gemeinsam mit dem aufopferungsvoll kämpfenden Naegele lief Hallmann Mingo und Namberger wieder davon und distanzierte diese bis ins Ziel in Mandarfen deutlich. Am Ende trennten die beiden Duos 4:16 Minuten. Hannes Namberger war froh, dass es nicht noch mehr waren: „Das ist völlig in Ordnung, mit diesem Rückstand kann ich leben. Die letzten Kilometer waren heftig." 10:57 Minuten nach dem Sieger-Duo kam mit Vincent Viet und Guillaume Peretti aus Frankreich das dritte Team ins Ziel. 42 Sekunden später folgten Thomas Farbmacher und David Wallmann auf Rang vier. „Zum Schluss haben wir noch mal vier Minuten auf die beiden Franzosen gut gemacht. Bergab habe ich heute viel Zeit verloren. Ich hatte Probleme mit meinem Rücken“, gestand David Wallmann. Thomas Farbmacher äußerte sich zuversichtlich: „Ich bin überhaupt nicht enttäuscht, wir haben heute echten Teamgeist bewiesen.“

Schwedische Schwestern siegen weiter

Das gewöhnte Bild gab es bei den Frauen zu sehen. Das führende schwedische Duo gewann in 6:19:31 Stunden und bleibt somit weiterhin ungeschlagen, auch wenn sie sich nach eigener Aussage im Mittelteil des Rennens etwas schwergetan hätten. Ina Forchhammer und Sarah Doerschlag aus Österreich finishten mit 1:55 Stunden Rückstand als zweites Damen-Team, Jennifer Eisenhuber und Veronika Hamminger, die ebenfalls aus Österreich kommen, mit 2:16 Stunden Rückstand als drittes. Forchthammer/Doerschlag belegen somit aktuell den zweiten Platz der Gesamtwertung.

US-Duo zeigt sich in Topform

Überzeugen konnte am dritten Tag auch das in der Kategorie Mixed startende US-Duo Amanda Basham/Zac Marion, die in 6:31:49 Stunden gewannen. Die bislang dominierenden Jamie Ramsay und Eva Sperger kamen mit 9:30 Minuten Rückstand ins Ziel. Sowohl in der Tageswertung, als auch in der Gesamtwertung rangieren Igor Manzhay und Natalia Zimina aus Russland, die mit 43:21 Minuten Rückstand finishten. Auch in den weiteren Klassen war jede Menge Spannung geboten. So mussten sich Jürgen Kuapkat und Armin Bernard in der Kategorie Senior Master Men nach zwei Etappensiegen auf der Königsetappe mit dem zweiten Platz begnügen. Thomas Miksch und Jörg Schreiber gewannen und schoben sich in der Gesamtwertung bis auf 21:09 Minuten an das führende Duo Kurapkat/Bernard heran.

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