Steinfurter Cross-Marathon Steinhart500 2017

Gravierte Ziegelsteine statt Medaillen

Die 14-km-Runde des Steinhart500 weist rund 170 Höhenmeter auf und konnte zwischen ein oder vier Mal gelaufen werden. Insgesamt 737 Läufer finishten die sechste Ausgabe.

Steinfurter Cross-Marathon 2017- Die Bilder
Steinfurter Cross-Marathon Steinhart500 2017

Sichtlich Spaß hatten die Läufer beim Steinhart500 trotz des nasskalten Wetters.

Bild: Wolfgang Steeg

Kalte vier Grad und immer wieder zusätzliche Abkühlung von oben erwarteten die Teilnehmer des sechsten Steinfurter Cross-Marathons Steinhart500. Auch der durchweichte Waldboden machte es den Läufern nicht einfacher. Dennoch verbuchten die Veranstalter über alle vier Distanzen von 14 bis 56 Kilometern stattliche 737 Finisher. Trotz der schwierigen Bedingungen schaffte mit Frederic Fender der Schnellste die Marathon-Distanz in 2:57:33 Stunden und somit über acht Minuten schneller als alle anderen.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Wolfgang Steeg beim Steinfurter Cross-Marathon Steinhart500 2017 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Auch das unfreundliche Wetter hielt am Sonntagmorgen des 12. Novembers viele Läufer nicht davon ab, sich noch spontan für den anspruchsvollen Lauf anzumelden. Besonders das Flex-Ticket nahm hier dem ein oder anderen Läufer etwas die Angst vor den langen 42,195 Kilometer und den dabei zu überwindenden 500 Höhenmetern. So konnte während des Laufens entschieden werden, ob man schon nach einer oder zwei Runden über die Ziellinie rennt und somit in die jeweilige Wertung abgestuft wird.

Bedingungen beim Steinhart500 2017 verlangen Läufern alles ab

Der Startschuss für den Steinhart500 und den UltraSteinhart666 fiel bereits um 9:30 Uhr in unmittelbarer Nähe zum Steinfurter Schloss. Die Strecke führte die Läufer durch den Französischen Garten ins Naherholungsgebiet Bagno-Buchenberg. Überwiegend auf befestigten Waldwegen und Landwirtschaftswegen wurde gelaufen. Der Zieleinlauf erfolgte über die Große Allee mit direktem Blick auf das Schloss. Doch trotz seiner Attraktivität machte der Streckenverlauf seinem Namen alle Ehre. „Auch sehr erfahrene Marathonläufer hatten mit dem tiefen Boden und den beiden Ansteigen, die in jeder Runde neu zu bewältigen waren, ´hart´ zu kämpfen. ´War hart heute!´ war wohl der häufigste Ausspruch nach dem Zieleinlauf. Dass auch einige Ultra-Läufer die vierte Runde nicht vor der Cut-off-Zeit beginnen konnten, weist auch auf den Schwierigkeitsgrad hin“, meinte unser Fotograf Wolfgang Steeg zum Steinhart500. Doch auf der von vielen Seiten gelobten und bestens markierten Strecke fanden die freundlichen Streckenposten für jeden Teilnehmer aufmunternde Wort.

Besonders die um 10:15 Uhr gestarteten Läufe über eine und zwei Runden zogen die meisten Teilnehmer an. Schnellster über die 14-km-Distanz war hier Tobias Middendorf in 50:43 Minuten. Katharina Hauertmann erreichte als erste Frau nach 1:01:34 Stunden.

Der deutlich kleinere Teil der Läufer ging schon um 9:30 Uhr auf die Strecke. Für die beste sportliche Leistung des Tages sorgte hierbei Frederic Fender, der für den Marathon nur 2:57:33 Stunden benötigte. Sarah Kaute war mit 3:44:14 Stunden ebenfalls nicht zu schlagen.

Gravierte Ziegelsteine und gelobte Organisation beim Steinhart500

Egal, ob Erster oder Letzter, im Ziel durften sich alle Finisher über ein ganz besonderes Andenken freuen. Statt einer üblichen Finisher-Medaille gab es gravierte Ziegelsteine. Auch die Organisation stieß bei allen Beteiligten auf viel Anerkennung. Ein großes, beheiztes Zelt diente als Zentrum der Veranstaltung. Durch zahlreiche Kuchen und auch Gegrilltes war ebenso von der kulinarischen Seite für ein ausreichendes Angebot gesorgt.

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