Nagayo-Marathon 2017

Eunice Kirwa schafft Hattrick

Die aus Kenia stammende Läuferin Eunice Kirwa, die seit Ende 2013 für Bahrain startet, gewann den Nagoya-Marathon 2017 zum dritten Mal in Folge.

Eunice Kirwa

Eunice Kirwa gewann zum dritten Mal in Folge den Nagoya-Marathon.

Bild: photorun.net

Eunice Kirwa hat beim Nagoya-Marathon einen „Hattrick“ geschafft. Die aus Kenia stammende Läuferin, erzielte mit 2:21:17 Stunden die zweitschnellste in diesem Jahr bisher gelaufene Zeit. Die Marathon-Olympia-Zweite von Rio verbesserte zudem ihren eigenen Streckenrekord, den sie in Nagoya vor zwei Jahren mit 2:22:08 Stunden aufgestellt hatte und steigerte ihre persönliche Bestzeit um 24 Sekunden. Auch im vergangenen Jahr hatte Eunice Kirwa bei dem Frauen-Eliterennen in Nagoya mit 2:22:40 Stunden eine Weltklassezeit erzielt.

Das Rennen hatte allerdings mit einem Schrecken für die 32-jährige Ex-Kenianerin begonnen. Unmittelbar nach dem Start kam sie zu Fall, konnte aber offenbar ohne Blessuren umgehend weiterlaufen. Überraschend wurde eine japanische Debütantin zur schärfsten Konkurrentin von Eunice Kirwa: Die 22-jährige Yuka Ando hielt bis über die 30-km-Marke hinaus Schritt mit der Titelverteidigerin. Erst auf einem leichten Anstieg zwischen 33 und 34 Kilometern konnte sich Kirwa schließlich entscheidend lösen.

22-jährige Japanerin Yuka Ando katapultiert sich in die Weltspitze

Yuka Ando wurde als Zweite mit 2:21:36 Stunden auf Anhieb zur viertschnellsten Japanerin aller Zeiten und qualifizierte sich für den WM-Marathon in London im August. In der japanischen Alltime-Liste stehen vor ihr lediglich die beiden Olympiasiegerinnen Naoko Takahashi (2:19:46 Stunden in Berlin 2001/Weltrekord) und Mizuki Noguchi (2:19:12 Stunden/2005) sowie Yoko Shibui (2:19:41 Stunden/2004). Auch Noguchi und Shibui liefen ihre japanischen Rekorde in Berlin.

Hinter Yuka Ando folgten in Nagoya weitere Japanerinnen auf den nächsten Plätzen: Dritte wurde Mao Kiyota mit 2:23:47 Stunden, gefolgt von Sayaka Kuwahara (2:26:09 Stunden), Hisami Ishii (2:27:35 Stunden) und Miharu Shimokado (2:27:54 Stunden).

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