Honolulu-Marathon 2017

Doppel-Streckenrekord bei 45. Austragung

Die beiden Kenianer Lawrence Cherono und Brigid Kosgei bescherten der 45. Auflage des Honolulu-Marathons mit ihren Siegen gleich einen zweifachen Streckenrekord.

Honolulu-Marathon 2017 - Die Bilder
Honolulu-Marathon 2017

Läufer aus aller Welt standen beim Honolulu-Marathon 2017 am Start.

Bild: Tom Pennington/Getty Images

Am Sonntag, den 10. Dezember starteten insgesamt 25.154 Läufer beim traditionellen Marathon im US-Bundesstaat Hawaii. 4.144 Läufer davon nahmen am Start-to-Park-10k teil, der über die ersten zehn Kilometer der Marathon-Strecke führte.

Ober- und unterhalb dieses Artikels finden Sie eine Galerie mit den schönsten Bildern des 45. Honolulu-Marathons 2017.

Zwei beeindruckende Vorstellungen der Sieger konnten beim Honolulu-Marathon 2017 beobachtet werden. Während Lawrence Cherono seinen eigenen Streckenrekord brach, pulverisierte seine Landsfrau Brigid Kosgei den Rekord der Frauen. Nach 2:08:27 Stunden sowie 2:22:15 Stunden erreichten die beiden Kenianer die Ziellinie im Kapiolani Park.

Kosgei startete 2017 als Titelverteidigerin ins Rennen und legte ein hohes Anfangstempo an den Tag. Zusammen mit den beiden ebenfalls als Kenia stammenden Läuferinnen Nancy Kiprop und Joyce Chepkirui passierte sie nach 1:11:50 Stunden die Halbmarathon-Marke. Kurze Zeit später setzte sich die spätere Siegerin ab und lief auf den letzten 17 Kilometern einen immer größer werdenden Vorsprung heraus. „Letztes Jahr war es sehr heiß, aber heute fühlte es sich gut an. Nächstes Jahr möchte ich mich auf eine Zeit von 2:18 oder 2:17 Stunden verbessern und den Streckenrekord [in New York, London oder Boston] unterbieten“, schilderte die Siegerin selbstbewusst nach ihrem Lauf. Stolze fünf Minuten und fünf Sekunden blieb Kosgei unter der alten Marke der Russin Lyubov Denisova (2:27:19 Stunden, 2006). Ihre beiden Verfolgerinnen finishten nach 2:29:16 Stunden (Kiprop) sowie 2:33:18 Stunden (Chepkirui).

Lawrence Cherono unterbietet eigenen Rekord beim Honolulu-Marathon 2017

Länger für Spannung sorgten die schnellsten Männer. Der Sieger Lawrence Cherono lieferte sich bis in die Schlussphase ein heißes Rennen mit seinem Landsmann Wilson Chebet, den Cherono allerdings schon ein Jahr zuvor hinter sich lassen konnte. Rund zehn Kilometer vor dem Ziel attackierte Chebet, doch Cherono reagierte sofort und übernahm die Führung, die er nicht mehr hergeben sollte. In 2:08:27 Stunden blieb auch er unter dem bisherigen Streckenrekord. Diesen hatte Cherono im vergangenen Jahr selbst auf 2:09:38 Stunden geschraubt. „Ich bin glücklich, dass ich hier ein zweites Mal den Streckenrekord brechen konnte. Daher war es für mich eine tolle Leistung. Hinter ihm reichten 2:09:55 Stunden für Chebet nur zum zweiten Platz. Vincent Yator machte kurze Zeit später in 2:10:38 Stunden das rein kenianische Podium komplett.

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