• Weltrekord von Makau

    BMW Berlin-Marathon 2011

    Patrick Makau lief in 2:03:38 Weltrekord. Bei prächtigen Wetterbedingungen genossen über 40.000 den besonderen Flair des Berlin-Marathons. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Kenias Dominanz über die Langstrecken setzt sich auf eindrucksvolle Weise fort: Patrick Makau hat den 38. BMW Berlin-Marathon mit einem Weltrekord gekrönt. Der 26-jährige Kenianer lief in 2:03:38 Stunden ins Ziel am Brandenburger Tor. Der Titelverteidiger besiegte damit Haile Gebrselassie nicht nur im direkten Duell sondern entriss ihm auch noch den Weltrekord. Mit einer dramatischen Tempoverschärfung hatte Patrick Makau nach 27 Kilometern den Äthiopier hinter sich gelassen. Haile Gebrselassie gab das Rennen bei km 36 auf. Seit 1977 ist dies der achte Marathon-Weltrekord, der in Berlin aufgestellt wurde. Kein anderer City-Marathon kann derartig viele Bestzeiten vorweisen.

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  • Weltrekord von Makau

    BMW Berlin-Marathon 2011

    Patrick Makau lief in 2:03:38 Weltrekord. Bei prächtigen Wetterbedingungen genossen über 40.000 den besonderen Flair des Berlin-Marathons. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    „Das ist der größte Tag meiner Karriere, ich bin sehr stolz. Nach etwa der Hälfte der Distanz wusste ich, dass ich den Weltrekord heute brechen kann“, sagte Patrick Makau, der 21 Sekunden schneller war als Haile Gebrselassie vor drei Jahren in Berlin. Auch einen weiteren Weltrekord des Äthiopiers verbesserte Patrick Makau: Den 30-km-Punkt erreichte er in 1:27:38 Stunden. Gebrselassie war 2009 in Berlin als Zwischenzeit 1:27:49 gelaufen. Zwischenzeiten werden als offizielle Weltrekorde anerkannt, wenn an dem entsprechenden Kilometerpunkt ein Kampfgericht platziert wird, was in Berlin der Fall war.

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  • Weltrekord von Makau

    BMW Berlin-Marathon 2011

    Patrick Makau lief in 2:03:38 Weltrekord. Bei prächtigen Wetterbedingungen genossen über 40.000 den besonderen Flair des Berlin-Marathons. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Zweiter hinter Patrick Makau wurde überraschend Stephen Chemlany, der als Tempomacher gelaufen war, dann jedoch nicht ausstieg und ins Ziel lief. Der Kenianer war nach 2:07:55 Stunden vor seinem Landsmann Edwin Kimaiyo (2:09:50) im Ziel. Rang vier belegte Felix Limo (Kenia/2:10:38), Fünfter wurde überraschend der Brite Scott Overall, der bei seinem Debüt 2:10:55 Stunden lief und sich für Olympia in London 2012 qualifiziert haben dürfte. Dagegen kamen die deutschen Topläufer Falk Cierpinski (SG Spergau) und Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) beim Versuch, die deutsche Olympianorm von 2:12 Stunden zu erreichen, nicht ins Ziel. Cierpinski stieg nach 25 km, Beckmann nach 30 km aus.

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