Welt-Down-Syndrom-Tag-Lauf Fürth 2019

Bis zu 90 Kilometer zum Welt-Down-Syndrom-Tag

Seit 2011 wird in Fürth zum Welt-Down-Syndrom-Tag für den guten Zweck gelaufen. Auch 2019 kamen hunderte Läufer.

Welt-Down-Syndrom-Tag-Lauf Fürth 2019 - Die Bilder
Welt-Down-Syndrom-Tag-Lauf Fürth 2019

Mehrere hundert Läufer waren in Fürth dabei.

Bild: Norbert Wilhelmi

Zum neunten Mal kamen in Fürth hunderte Läufer zum Welt-Down-Syndrom-Tag-Lauf zusammen. Auf einer 1,309 Kilometer langen Runde um den Fürther Südstadtpark wurde ab 10:00 Uhr für den guten Zweck gelaufen, schließlich kommt der komplette Überschuss der Thomas Benjamin Kinle Beratungsstelle und dem Laufclub 21 zugute. Menschen mit und ohne Behinderung gingen so am 24. März drei Tage nach dem Welt-Down-Syndrom-Tag an den Start des Welt-Down-Syndrom-Tag-Lauf Fürth 2019. Eine Staffel lief dabei in sechs Stunden rund 90 Kilometer. Erstmals wurde ein 50-Kilometer-Lauf angeboten.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Norbert Wilhelmi in Fürth beim Welt-Down-Syndrom-Tag-Lauf 2019 dabei. Seine Bilder finden Sie ober- und unterhalb des Artikels.

Wie am Vortag, an dem der Frauenlauf Franken Fürth 2019 mit 175 Teilnehmerinnen über die Bühne ging, liefen die Sportler auch beim Welt-Down-Syndrom-Tag-Lauf Fürth 2019 durch die „Grüne Halle“ des Südstadtparks. Die mehreren hundert Teilnehmer verteilten sich auf eine Vielzahl angebotener Läufe, die allesamt zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr gestartet wurden. Wer nicht alleine, sondern im Team starten wollte, konnte dies im Rahmen des 6-Stunden-Staffel-Laufs tun.

Hendrik Steinmann über 42,195 Kilometer am schnellsten

In 2:57:12 Stunden kam Hendrik Steinmann (BüSch e.V.) als Marathonsieger ins Ziel. Dahinter folgten Daniel Raum (Team Klinikum Nürnberg, 3:03:53 Stunden) und Marcus Büchner (DJK Teutonia Gaustadt, 3:26:58 Stunden). Bei den Damen setzte sich Caroline Credé in 3:36:48 Stunden mit deutlichem Vorsprung durch. Den zweiten Platz teilten sich Iris Martini und Dagmar Daubner-Siva (beide Team Klinikum Nürnberg, 4:03:31 Stunden). Über die noch längere Distanz von 50 Kilometer, die erstmals angeboten wurde, sicherten sich Maximilian Muhm (4:28:25 Stunden) und Claudia Zinner (Running Angel, 5:19:45 Stunden) den Sieg.

Mayerhöfer und Jilg über die Halbmarathon-Distanz vorn

Der beliebte Lauf über 21,1 Kilometer wurde um 14:00 Uhr gestartet. Felix Mayerhöfer (DJK Dasswang) erreichte das Ziel bereits nach 1:17:51 Stunden und war somit schnellster Halbmarathonläufer des Tages. Dahinter folgten Manuel Scharnoeber (TSV Stein, 1:21:20 Stunden) und Stefan Dittrich (Schboodskameraden, 1:22:13 Stunden). Nachdem erst sechs Herren das Ziel erreicht hatten, bog Michaela Jilg auf die letzten Meter ein. Nach 1:32:56 Stunden überquerte die Läuferin der TSG 08 Roth die Ziellinie und gewann so verdient. Mit über acht Minuten Rückstand folgte Anna Maria Illmer (SPVG Eicha, 1:41:20 Stunden) auf Platz zwei. Dritte wurde Nicole Hofer (run4fun, 1:44:09 Stunden). Ähnlich beliebt war einmal mehr die 10-Kilometer-Distanz. Hier gewannen Steffen Gertscher (LG Erlangen, 38:45 Minuten) und Jasmin Gildner (Arndt, 49:05 Minuten). Die weiteren Podestplätze gingen an Stephanie Lippoldt (Laufteam Fürth 2010, 50:28 Minuten), Beatrix Hirschbolz-Tér (51:32 Minuten), Sasa Paraminski (Sportfreunde Fürth, 39:34 Minuten) und Fabio Nait (42:02 Minuten).

Staffel läuft 90,521 Kilometer in sechs Stunden

Über die kürzeste Distanz von sechs Kilometer liefen Vanessa Bader, Christina Wobig und Claudia Zetlmeisl (Wasserläufer SG Wasserwirtschaftsamt Nürnberg) nach 35:39 Minuten gemeinsam als schnellste Läuferinnen ins Ziel. Bei den Herren dominierte Konrad Pfütze (27:00 Minuten). Dahinter kamen Marcus Schneider (Team ING, 29:47 Minuten) und Björn Wobig (WWA Nürnberg Wasserläufer, 30:22 Minuten) auf die Plätze zwei und drei.

Während über sechs Kilometer auch viele Gelegenheitsläufer an den Start gingen, starteten beim 6-Stunden-Lauf fast ausschließlich Läufer, die Woche für Woche einige Trainingskilometer absolvieren. Johannes Weiser (IFA Nonstop Bamberg) lief über 55 Runden und absolvierte so in sechs Stunden 72,895 Kilometer, womit er mit lediglich 100 Meter Vorsprung vor Florian Troeger (Das Erlebnislauf-Team) gewann. Dritter wurde Kevin Jan Schneider (Odenwälder Rennschnecken) mit 72,286 Kilometer. Auch Günter Dieplinger (CLR Sauwald Cofain 699) knackte mit 71,086 Kilometer die 70-Kilometer-Grenze. Starke 63,332 Kilometer erreichte Angelika Müller (Trisomie XXI), die als erste Frau auf Gesamtrang sechs kam. Zweite Frau wurde Annette Sattler (Team Klinikum Nürnberg, 61,623 Kilometer). Dritte wurde Anke Follner (Team Klinikum Nürnberg, 61,214 Kilometer). Die meisten Kilometer absolvierte jedoch die Staffel Trisomie XXI (90,521 Kilometer), die am Ende mit knapp zehn Kilometer Vorsprung gewann. Insgesamt gingen 24 Staffeln an den Start.

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