Salzburg-Marathon 2018

Attraktives Spitzenfeld beim Salzburg Marathon 2018

Edwin Kipchirchir Kemboi und Karin Freitag gehen in der Mozartstadt als Favoriten auf den nationalen Titel des Marathonmeisters ins Rennen. Im Rennen um den Gesamtsieg bekommen beide Konkurrenz von kenianischen Läufern.

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Die Favoritin sind bereit für die 42,195 Kilometer Salzburgs.

Bild: Salzburg Marathon/Uwe Brandl

Auf große sportliche Leistungen und absolute Top-Läufer dürfen sich die Zuschauer des diesjährigen Salzburg-Marathons freuen. Als Favorit geht Peter Wangari aus Kenia ins Rennen. Bereits beim Drei-Länder-Marathon 2015 hatte er in Bregenz mit Platz drei auf sich aufmerksam gemacht. Seine persönliche Bestzeit erzielte er derweil beim Vienna City Marathon 2016, als er bei windigen Bedingungen in 2:13:48 Stunden als siebter Läufer das Ziel erreichte. Zur Höchstleistung zwingen wollen ihn derweil seine beiden Landsmänner Wesley Kemboi und William Koskei, die mit einer Bestzeit von 2:16:32 Stunden bzw. 2:16:41 Stunden anreisen und mit den Startnummern drei und vier ins Rennen gehen werden.

Duell der Generationen beim Salzburg-Marathon 2018

Bei den Damen spricht einiges für ein Duell zwischen der 38-jährigen Karin Freitag und der knapp 15 Jahren jüngeren Kenianerin Teresiah Kwamboka Omosa. Obwohl die Ostafrikanerin 2015 den Bristol-Halbmarathon in schnellen 1:13:48 Stunden gewinnen konnte, kam sie über die doppelte Distanz bislang nicht über eine Zeit von 2:46:22 Stunden hinaus, die sie beim Mombasa-Marathon 2017 erreichte. Diese Zeit will sie nun in Salzburg unterbieten. Die in Tirol lebende Steirerin Freitag lief bei ihrem Sieg des Lucca-Marathons hingegen 2:42:00 Stunden und errang zwischen 2012 und 2015 vier österreichische Marathon-Staatsmeistertitel in Folge. Beim Salzburg-Marathon 2018 greift sie nun bereits nach ihrem fünften Staatstitel über die volle Marathondistanz, womit sie zur alleinigen Rekordhalterin werden könnte. Aktuell teilt sie sich diesen mit der im vergangenen Jahr verstorbenen Carina Weber-Leutner. Medaillenchancen werden auch der 56-jährigen Sabine Hofer vom LAC Salzburg, die im vorigen Jahrzehnt gleich zweimal den Salzburg-Marathon gewinnen konnte, zugeschrieben. Bei den Österreichischen Meisterschaften 2017 gewann sie in Bregenz Bronze. Nicht am Start ist aufgrund einer Stressfraktur im unteren Rückenbereich Manuela Soccol aus Belgien, die ursprünglich als Topfavoritin auf den Gesamtsieg gegolten hatte.

Kemboi greift nach der EM-Norm

Mit Interesse werden die Zuschauer auch das Rennen um den ÖLV-Staatsmeistertitel der Herren verfolgen. Edwin Kemboi, der in der Mozartstadt vor vier Jahren zum ersten Mal den Staatsmeistertitel erringen konnte, kehrt zurück und hat große Ziele. Kurz nach dem Salzburg-Marathon 2014 erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft, sodass er bereits 2015 bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking für Österreich an den Start ging. Aufgrund der schwierigen äußeren Bedingungen kam er damals allerdings nur auf den 32. Platz. Für sein nächstes großes Ziel, die Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 in Berlin, möchte er sich beim 15. Salzburg-Marathon qualifizieren. Hierfür ist eine Zielzeit von unter 2:17:00 Stunden notwendig. Um dies zu erreichen wird er von seinem Vereinskollegen Amos Kipruto unterstützt. Dass das Unterbieten der Norm für ihn möglich ist, zeigte er bereits im Februar als er die Halbmarathon-Distanz in Verona in 1:07:11 Stunden absolvierte.

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