Ottawa-Marathon 2019

Albert Korir gewinnt Ottawa-Marathon

Der 25-jährige Kenianer Korir kam in Ottawa als Sieger ins Ziel. Katharina Heinig wurde beim Frauenlauf in Wien Achte.

Ottawa-Marathon 2019

Albert Korir feiert nach seinem Sieg in Wien den nächsten großen Sieg.

Bild: photorun.net

Albert Korir hat mit einer persönlichen Bestzeit von 2:08:03 Stunden den Ottawa-Marathon gewonnen. Der Kenianer, dem 2017 mit einem Sieg beim Vienna City Marathon der Durchbruch gelungen war, setzte sich in Kanada etwas überraschend gegen den Äthiopier Abera Kuma durch. Schnellste Frau war bei nicht leichten Wetterbedingungen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit die Äthiopierin Tigist Girma, die mit 2:26:34 einen persönlichen Rekord aufstellte.

Abera Kuma bleibt stehen und lässt Albert Korir ziehen

Nachdem andere Favoriten zurückgefallen waren, entwickelte sich in der Schlussphase des Rennens ein Zweikampf zwischen Albert Korir und Abera Kuma, der mit einer hochkarätigen Bestzeit von 2:05:50 Stunden ins Rennen gegangen war. Als der Äthiopier an der 40-km-Marke plötzlich stehen blieb, um an einem Erfrischungsstand einen Wasserbecher zu greifen, nutzte Korir die Gelegenheit und zog davon. Den Rückstand konnte Kuma dann auf den letzten 2,195 km nicht mehr aufholen. „Ich hatte an der 35-km-Marke kein Wasser gegriffen und wusste, dass ich bei 40 km Wasser brauchte“, erklärte Kuma die ungewöhnliche Unterbrechung seines Rennens in der entscheidenden Phase, mit der er einen möglichen Sieg verschenkte.

Für Korir geht ein Traum in Erfüllung

„Es ist ein Traum. Ich war mir nicht sicher, ob ich Kuma würde schlagen können. Als er dann aber stehen blieb, bin ich einfach davongelaufen“, sagte der 25-jährige Korir, der im Januar auch schon den Houston-Marathon gewonnen hatte (2:10:02). 2018 hatte er seine bisherige Bestzeit von 2:08:17 mit einem zweiten Platz in Otsu (Japan) aufgestellt. In Wien war der Kenianer 2017 bei seinem Sieg 2:08:40 gelaufen. Nun verbesserte er sich auf 2:08:03 und gewann vor Kuma (2:08:14). Dritter wurde der Äthiopier Tsedet Ayana mit 2:08:53.

Tigist Girma siegt vor ihren Landsfrauen

Das Rennen der Frauen machten drei Äthiopierinnen unter sich aus: Tigist Girma gewann schließlich in 2:26:34 vor ihren Landsfrauen Bethelhem Moges (2:27:00) und Etaferahu Temesgen (2:28:44).

Am Abend zuvor hatten die Veranstalter des Ottawa-Marathons bereits ein hochklassig besetztes 10-km-Rennen organisiert. Hier sorgte eine Frau für die beste Leistung: Die 21jährige Kenianerin Dorcas Kimeli gewann das Rennen in 31:09 Minuten. Bei teilweise starkem Regen lief sie die achtbeste in diesem Jahr in der Welt gelaufene Zeit über 10 km. Mit nur drei Sekunden Rückstand wurde ihre Landsfrau Valary Jemeli Zweite (31:12). Auch Platz drei ging an eine Kenianerin: Paskalia Kipkoech war nach 31:30 im Ziel.

Bei den Männern gab es einen marokkanischen Sieger: Mohammed Ziani gewann in 28:12 Minuten vor Moses Kibet (Kenia/28:16) und Mohamed El Aaraby (Marokko/28:22).

Katharina Heinig Achte beim Frauenlauf in Wien

Neun Tage nach ihrem erfolgreichen Comeback in Aschaffenburg, wo sie ein Rennen über 7,9 km gewonnen hatte, lief Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) beim Frauenlauf in Wien auf Rang acht. Die 29-Jährige konnte in dem 5-km-Lauf nach einem flotten Beginn das Tempo nicht halten und war nach 16:36 Minuten im Ziel. Die Kenianerin Caroline Gitonga siegte in 15:49 vor Camille Buscomb (Neuseeland/15:50) und Tara Palm (Australien/15:56). Insgesamt beteiligten sich an der Veranstaltung rund 30.000 Läuferinnen.

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