Silvesterlauf Werl-Soest 2018

Zum Jahresausklang durch die Soester Börde

In der Soester Börde in Westfalen gehört der Silvesterlauf von Werl nach Soest zum 31. Dezember wie Sekt und Raketen. 5.000 Teilnehmer machten dieses Jahr mit.

Silvesterlauf Werl-Soest 2018 - Die Fotos
Silvesterlauf Werl-Soest

Der bunte Läuferwurm zog sich auf der schnurgeraden alten B1 weit auseinander.

Bild: Ortwin Roye

Am Vortag des Silvesterlaufs wurde die 5.000er Marke bei der Teilnehmerzahl dann doch noch geknackt. Viele hatten wohl die guten Wetterprognosen doch noch zum traditionellen Silvesterlauf von Werl nach Soest gelockt. Trotzdem mussten die Veranstalter einen herben Teilnehmerverlust hinnehmen, wurden im Vorjahr noch über 6.700 Teilnehmer gezählt. Der Großteil der Läufer war auch in diesem Jahr wieder auf der klassischen 15-km-Punkt-zu-Punkt Strecke dabei, rund 3.700 Finisher wurden hier am Ende in Soest gezählt. Die übrigen starteten beim 5-km-Lauf, bei den Walking-Wettbewerben, den Kinderläufen oder beim Volkswandern.

Am Silvestermittag fiel vor der Werler Stadthalle der Startschuss für das große Feld der 15-km-Läufer. Bei sehr milden Temperaturen von knapp über 10 Grad Celsius und zwar trübem, aber trockenem Wetter ging es unter der Augen dicht gedrängter Zuschauer auf die alte B1 in Richtung Soest. Während an der Spitze um Zeiten und Platzierungen gekämpft wurde, ging es im langgezogenen Feld entspannter zu – viele Grüppchen, Laufpaare und verkleidete Läufer waren dabei.

Der bunte Läuferwurm zog sich auf der schnurgeraden alten B1 weit auseinander, nach vorn und hinten, so weit man sehen konnte, nur Läufer. Sie passierten die Orte Mawicke, Westönnen, Ostönnen und Ampen – überall in den Dörfern unzählige Zuschauer, die sich an der Strecke schon mal auf die Party am Abend einstimmten und mit Musik, Ratschen und Klatschen die Läufer in Richtung Ziel trieben. Nach dem letzten Dorf, Ampen, noch ein kurzes Stück zwischen weiten Feldern längs, an einem großen Berg Zuckerrüben vorbei, die hier auf dem fruchtbaren Boden der Soester Börde angebaut werden, dann kam das ersehnte Ortschild von Soest. Die Strecke zog sich noch einen kleinen Bogen durch ein Wohngebiet, bevor es dann in die Altstadt mit ihren kleinen Gassen ging. Das älteste Gasthaus Westfalens, das Pilgrim-Haus von 1304, ließen die Läufer rechts liegen, schließlich war das Ziel auf dem Marktplatz nicht mehr weit.

Zuerst kamen hier die beiden Vorjahressieger Fabienne Amrhein und Amanal Petros an. Fabienne Amrhein siegte unangefochten in 51:47 Minuten. Auf Platz zwei überraschte Linn Kleine (Jahrgang 2001) in 55:12 Minuten, die die beiden Mitfavoritinnen Daniela Wurm (55:37) und Anika Fels (56:14) auf die Plätze drei und vier verwies.

Bei den Männern war das Rennen knapper, doch Vorjahressieger Amanal Petros konnte seinen Titel in 44:41 Minuten vor Nils Voigt verteidigen. Voigt lief nach 45:04 Minuten durch den Zielbogen, er war das erste Mal beim Silvesterlauf am Start. Auf Platz drei kam Robiel Weldemichael in 46:21 Minuten, knapp vor Jens Nerkamp in 46:23 Minuten.

Unser Fotograf Ortwin Roye war in Werl und in Soest vor Ort. Seine besten Fotos vom Silvesterlauf 2018 finden Sie in der Bildergalerie über und unter diesem Artikel.

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