Meseret Defar

Weniger als eine Sekunde trennten Defar vom Weltrekord

Meseret Defar verpasst in Stockholm zum zweiten Mal in dieser Woche nur knapp einen Hallenweltrekord.

Meseret Defar lässt die Konkurrenz hinter sich

Meseret Defar lässt die Konkurrenz hinter sich und beweist erneut ihre Topform.

Bild: photorun.net

Zum zweiten Mal innerhalb von nur vier Tagen verpasste Meseret Defar einen Hallen-Weltrekord um weniger als eine Sekunde. Die 26-jährige Äthiopierin attackierte am Mittwochabend in Stockholm ihre eigene 5.000-m-Bestzeit, die sie vor einem Jahr bei dem schwedischen Meeting mit 14:24,37 Minuten aufgestellt hatte. Vor der bemerkenswerten Zuschauerzahl von 9.484 begeisterten Besuchern stürmte sie nach 14:24,79 Minuten ins Ziel und erzielte damit die zweitschnellste je in der Halle gelaufene Zeit. Erst am Sonnabend hatte Meseret Defar in Stuttgart ihren 3.000-m-Hallenweltrekord knapp verpasst. Dieser steht bei 8:23,72 Minuten, die Äthiopierin lief 8:24,46.

Ein Rekord fiel im Kopenhagener Rennen am Mittwoch aber doch: Die zweitplatzierte Türkin Alemitu Bekele erzielte mit 14:46,44 Minuten eine europäische Bestmarke. Die 32-jährige gebürtige Äthiopierin war damit knapp vor ihrer früheren Landsfrau Sentayehu Ejigu (14:46,80) im Ziel. Alemitu Bekele brach den elf Jahre alten Europarekord von Gabriela Szabo (Rumänien), die 1999 in Dortmund 14:47,35 Minuten gelaufen war. An dritter Stelle dieser europäischen Hallen-Bestenliste steht übrigens eine Deutsche: Irina Mikitenko war 2001 in Dortmund 14:55,99 Minuten gelaufen.

Ein hochklassiges Ergebnis produzierte auch das 3.000-m-Rennen der Männer in Stockholm: Augustine Choge setzte sich in 7:31,75 Minuten mit dem hauchdünnen Vorsprung von drei Hundertstelsekunden vor Tariku Bekele (Äthiopien) durch. Der Kenianer übernahm damit Platz eins in der Jahresweltbestenliste und avancierte zum fünftschnellsten 3.000-m-Läufer aller Zeiten in der Halle. Während seine beiden Landsleute Sammy Mutahi (7:32,02) und Paul Koech (7:32,78) die Ränge drei und vier belegten, lief Bob Tahri (Frankreich) als Fünfter mit 7:33,73 Minuten die zweitschnellste je von einem Europäer erzielte Zeit.

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