Lissabon-Halbmarathon 2019

Vivian Cheruiyot gewinnt mit großem Vorsprung

Sechs Wochen vor ihrem Start als Titelverteidigerin beim London-Marathon bewies Vivian Cheruiyot ihre exzellente Form. Sie gewann den Lissabon-Halbmarathon in starken 66:34 Minuten.

Vivian Cheruiyot

Vivian Cheruiyot zeigte beim Lissabon-Halbmarathon eine sehr gute Form. Sie gewann in starken 66:34 Minuten.

Bild: photorun.net

In Lissabon gab es die hochklassigsten Ergebnisse des Wochenendes im internationalen Straßenlauf. Die Kenianerin Vivian Cheruiyot gewann den Halbmarathon in starken 66:34 Minuten, der Sieger Mosinet Geremew (Äthiopien) lief schnelle 59:37. Währenddessen gewann Alina Reh (SSV Ulm) den Dresdener Citylauf über 10 km mit einem Streckenrekord von 32:09 Minuten.

Sechs Wochen vor ihrem Start als Titelverteidigerin beim London-Marathon hat Vivian Cheruiyot exzellente Form bewiesen. Die Kenianerin gewann den stark besetzten Lissabon-Halbmarathon am Sonntag in 66:34 Minuten. Damit erreichte sie die weltweit achtschnellste bisher in diesem Jahr gelaufene Zeit. Für die 35-jährige 5.000-m-Olympiasiegerin von Rio 2016 war es zudem eine deutliche persönliche Bestzeit. Im vergangenen Jahr war sie in Newcastle 67:43 gelaufen. Die schnellste je in Lissabon gelaufene Zeit verpasste Cheruiyot allerdings: 2001 hatte ihre Landsfrau Susan Chepkemei das Rennen mit 65:44 gewonnen.

Vivian Cheruiyot, die 2017 auch den Frankfurt-Marathon gewonnen hatte, siegte in Lissabon mit einem großen Vorsprung von rund eineinhalb Minuten. Die Äthiopierin Zeineba Yimer belegte in 68:07 Platz zwei vor drei Kenianerinnen: Sandra Felis wurde in 68:14 Dritte gefolgt von der ehemaligen 10.000-m-Weltmeisterin Linet Masai (68:51) und Caroline Chepkemoi (69:13).

Auch im Männerrennen gab es in Lissabon hochklassige Ergebnisse mit sechs Zeiten von unter einer Stunde. Und auch hier war ein Läufer vorne, der sich auf den London-Marathon am 28. April vorbereitet: Der Äthiopier Mosinet Geremew gewann in 59:37 Minuten. Dies ist die derzeit neuntbeste Zeit des Jahres. Das Rennen war wesentlich knapper als bei den Frauen: Geremews Landsmann Berehanu Tsegu lief fünf Sekunden später als Zweiter ins Ziel (59:42), Isaac Temoi (Kenia) belegte in 59:44 Rang drei. Auch Abrar Osman (Eritrea/59:47), Kelvin Cheruiyot (Kenia/59:54) und Edwin Kiptoo (Kenia/59:58) liefen noch Zeiten von unter 60 Minuten.

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