• Das Treppenlauf-Jahr

    Towerrunning-Rückblick 2011

    Thomas Dold war der Mann des Jahres im Treppenlauf. Und auch sonst zeigte sich das deutsche Team von seiner besten Seite. Das Towerrunning-Jahr im Überblick.



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    Foto: Towerrunning

    Stiegen steigen statt Aufzug fahren – diesem Motto sind im Jahre 2011 weltweit mehr als 100.000 Athleten aus 55 Ländern im Rahmen von 170 offiziellen Towerrunning-Events gefolgt. Die Towerrunning-Saison endete am 8. Dezember mit dem Towerrunning-Finale auf dem verregneten Heliport des Torre Colpatria in Bogota.

    Die Aufsteiger des Jahres
    Zu der aufstrebenden und international erfolgreichen europäischen Treppenläufer-Generation gehört eindeutig der 25-jährige Pole Piotr Lobodzinski, der zwar als Weltcup-Vierter dieses Jahr noch ohne Medaille blieb, aber bei zehn Starts acht mal auf das Podium stürmte und vier Siege erringen konnte.

    Als zweite Entdeckung der Towerrunning-Saison 2011 gilt die italienische Berglaufwelt- und europameisterin Valentina Belotti. Für ihren ersten internationalen Treppenlauf-Start wählte sie den zweithöchsten Wolkenkratzer der Welt, das Taipei 101. Beim bedeutendsten Masters Rennen nach dem Empire State Building Run Up nahm sie es mit der World Cup Siegerin 2010, Melissa Moon aus Neuseeland, und eben der neuen Towerrunning-Königin Cristina Bonacina auf und besiegte beide um mehr als eine Minute.

    Das Treppenlaufjahr aus deutscher Sicht
    Neben dem knappen Triumph im Nations Cup und dem Titelgewinn für Thomas Dold gab es insgesamt 36 Rennsiege durch deutsche Treppenläufer zu bejubeln – genau so viele wie im Vorjahr.

    Für zwei davon sorgte Kerstin Sewczyk, die deutsche Überraschung der Saison. Beim Sky-Run-Messe-Turm Frankfurt glänzte sie mit Rang 2. Zwei Wochen später in Berlin wurde sie erneut Dritte und schlug zum zweiten Mal nach Basel die spätere World Cup-Siegerin Cristina Bonacina. Im Herbst folgten die beiden Siege von Sewczyk in Augsburg und Judenburg. Das Unentschieden bei den direkten Duellen mit Cristina Bonacina (2:2) zeigt, dass sie durchaus das Potential für eine Weltcup-Medaille hat.

    Bei den Herren setzte sich hinter Thomas Dold gleich ein ganzes Trio deutscher Treppenläufer an der Weltspitze fest: Matthias Jahn (World Cup-Rang 6), Enrico Gäbe (Rang 11) und Christian Riedl (Rang 13) gewannen zusammen fünf Rennen und sorgten für 14 Podiumsplatzierungen. In Singapur gewann Matthias Jahn den Swissotel Vertical Marathon. Enrico Gäbe vergab in München seine letzte gute Punkte-Chance mit Rang 9 und verpasste damit die Weltcup-Top 10 zum dritten Mal in Folge hauchdünn. Christian Riedl startete 5 mal in der Saison 2011 und beendete jedes Rennen in den Top 4. Mit dem dritten Rang beim Empire State Building Run Up hinter Thomas Dold und Omar Bekkali (BEL) sorgte er für das zweite deutsche Doppelpodiums-Ergebnis hintereinander in New York.

    Insgesamt schafften ebenso wie 2010 sieben deutsche Athleten und Athletinnen den Sprung in die Top 70 der Weltrangliste. Ein Wert, den nur das Team aus den USA und das tschechische Team überbieten.

    Die Anzahl der in Deutschland ausgetragenen Towerrunning-Events hat von 18 (10,9% aller Rennen 2010) auf 20 (11,8% aller Rennen 2011) zugenommen, und mit dem Olympiaturmlauf München konnte ein Klassiker wieder in das Towerrunning-Programm aufgenommen werden. Mit den beiden Masters Rennen in Frankfurt und Berlin fanden auch 2011 zwei der bedeutendsten und bestbesetzten Rennen der Saison in deutschen Treppenhäusern statt.

  • Das Treppenlauf-Jahr

    Towerrunning-Rückblick 2011

    Thomas Dold war der Mann des Jahres im Treppenlauf. Und auch sonst zeigte sich das deutsche Team von seiner besten Seite. Das Towerrunning-Jahr im Überblick.



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    Foto: USA Stairclimbing Association

    Das erste Saisonhighlight stand am 1. Februar beim Empire State Building Run Up an. Thomas Dold konnte in überzeugender Manier seinen Traum verwirklichen und wurde mit seinem sechsten Erfolg in Serie zum Rekordsieger dieses klassischen Rennens im Big Apple.

    Bei den Damen siegte überraschend die Australierin Alice McNamara vor Cristina Bonacina (ITA) und Cindy Harris (USA).

  • Das Treppenlauf-Jahr

    Towerrunning-Rückblick 2011

    Thomas Dold war der Mann des Jahres im Treppenlauf. Und auch sonst zeigte sich das deutsche Team von seiner besten Seite. Das Towerrunning-Jahr im Überblick.



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    Foto: USA Stairclimbing Association

    Am 12. und 13. März stand Las Vegas im Blickpunkt der Treppenlauf-Szene. Zunächst wurde die Qualifikation für das "Scale the Strat" (Stratosphere Tower) ausgetragen, wobei die besten 50 Athleten ermittelt wurden, die dann am darauf folgenden Tag das Finale bestreiten durften.

    Vier Läufer schafften eine Zeit unter 8 Minuten. Der Sieger war Kevin Crossman (USA, links im Bild) in 7:26. Javier Santiago (MEX, rechts im Bild) stürmte in 7:33 auf Platz 2. Das Podium komplettierte Rolf Majcen (AUT) mit 7:36.

    Trotz großartiger 7:37 musste sich der zu diesem Zeitpunkt im Weltcup führende Jesse Berg mit dem 4. Rang begnügen, sodass nur 11 Sekunden die vier Topathleten trennten!

    Schnellste bei den Frauen war die Titelverteidigerin Erica Schramm, die in 8:58.

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