German Road Races

Tom Gröschel und Fabienne Amrhein Straßenläufer des Jahres

Die beiden Marathonläufer Tom Gröschel und Fabienne Amrhein werden von den German Road Races (GRR), dem Verband der Laufveranstalter, als Deutschlands "Straßenläufer des Jahres" ausgezeichnet.

Fabienne Amrhein

Fabienne Amrhein überzeugte in diesem Jahr zunächst in Düsseldorf und dann bei der EM in Berlin.

Bild: photorun.net

Tom Gröschel, der für TC Fiko Rostock startet, hatte bei seinem Marathon-Debüt in Düsseldorf im April auf Anhieb den deutschen Meistertitel gewonnen. Damals wurde er bei schwierigen Bedingungen im Gesamtklassement Dritter mit 2:15:20. Bei hohen Temperaturen lief der inzwischen 27-Jährige dann bei den Europameisterschaften in Berlin als bester Deutscher auf Rang elf in 2:15:48.

Fabienne Amrhein (MTG Mannheim) hat in diesem Jahr eine fast identische Entwicklung wie Tom Gröschel genommen. Die 25-Jährige steigerte sich zunächst in ihrem zweiten Marathon in Düsseldorf auf 2:32:35 Stunden. Damit wurde sie am Rhein Deutsche Meisterin und belegte in der Gesamtwertung Rang zwei. Bei den Europameisterschaften in Berlin bestätigte Fabienne Amrhein ihren Aufwärtstrend mit einem elften Platz in 2:33:44. Damit war sie ebenso wie Gröschel die schnellste deutsche Läuferin bei der EM.

Die Ehrung findet im Rahmen der GRR-Jahrestagung in Soest am 30. November statt. Während GRR die „Straßenläufer des Jahres“ zum zweiten Mal ehrt - bei der Premiere 2017 setzten sich Arne Gabius und Alina Reh durch -, gibt es die weiteren Ehrungen schon längere Zeit. Elias Schreml (LG Olympia Dortmund) und Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach) werden als Nachwuchsläufer des Jahres ausgezeichnet. Als Nachwuchstrainer wird Sascha Arndt (SSC Hanau-Rodenbach) geehrt.

Den GRR-Award für ihr sportliches Lebenswerk erhält in Soest in diesem Jahr Brigitte Kraus. Die Kölnerin war bei den Weltmeisterschaften 1983 Zweite über 3.000 m und erreichte zahlreiche weitere Top-Leistungen. Den GRR-Organisatorenpreis erhält der Berliner Horst Milde, der auch Vorsitzender der GRR ist. Der 80-Jährige, der vor kurzem auch vom internationalen Straßenlaufverband AIMS mit dem „Lifetime Achievement Award“ ausgezeichnet worden war, hat neben dem Berlin-Marathon zahlreiche weitere bedeutende Berliner Veranstaltungen ins Leben gerufen. „Diese GRR-Ehrungen haben in der gesamten Laufszene einen hohen Stellenwert“, sagte GRR-Vorstandsmitglied Karsten Schölermann.