• Spektakuläre Hindernisse und Superstimmung

    StrongmanRun 2010

    6.563 erreichten beim StrongmanRun in Weeze nach 18 km und 27 Hindernissen das Ziel. Die spektakulären Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Wenn der Schlamm spritzt, das kalte Wasser in die Schuhe dringt, wenn der erdige Anstieg auf den Hangar so steil ist, dass er nur auf allen Vieren erklommen werden kann, dann macht es erst so richtig Spaß: Beim Fisherman’s Friends StrongmanRun ist einiges anders als bei einer normalen Laufveranstaltung. Denn der etwa 18 Kilometer lange Kurs ist gespickt mit 27 Hindernissen, Schlammlöchern, Krabbel- und Kletterpassagen.

    Gleich die ersten Hindernisse – jedes hat seine eigene martialische Bezeichnung - haben es in sich: Danger Zone, Gimme Shelter und Playa de Weeze folgen in kurzen Abständen. Und dabei geht es über Flugzeug-Shelter: Mehrere hintereinander, auf der einen Seite etwa acht Meter steil bergauf – viele Läufer krabbeln hier auf allen Vieren hoch – auf der anderen Seite steil bergab; das erledigen viele dann rutschenderweise auf dem Hosenboden.

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  • Spektakuläre Hindernisse und Superstimmung

    StrongmanRun 2010

    6.563 erreichten beim StrongmanRun in Weeze nach 18 km und 27 Hindernissen das Ziel. Die spektakulären Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Der Veranstalter hatte in diesem Jahr den Kurs deutlich verändert und die Erfahrungen des letzten Jahres mit einfließen lassen: Die ersten eineinhalb Kilometer verliefen ohne Hindernis, das Feld der fast 7.000 Läufer konnte sich entzerren. Und weil das Wetter so prächtig mitspielte – die ersten wirklich warmen Frühlingstemperaturen – war beste Laune garantiert. Die nasskalte Abschreckung in dem Gulf of Weeze, einem etwa 30 Meter langen Baggerloch mit 11 Grad kaltem Wasser, war für viele Teilnehmer fast wie eine erwünschte Abkühlung.

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  • Spektakuläre Hindernisse und Superstimmung

    StrongmanRun 2010

    6.563 erreichten beim StrongmanRun in Weeze nach 18 km und 27 Hindernissen das Ziel. Die spektakulären Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Ganz anders als bei anderen Läufen sind auch die Siegerzeiten. Beim StrongmanRun sind ganz eigene Qualitäten gefragt. Und so siegte zum dritten Mal hintereinander Knut Höhler. Wegen der längeren Strecke brauchte er diesmal mit 1:42:26 Stunden fast zehn Minuten mehr als letztes Jahr. Zweiter wurde der Lokalmatador Karsten Kruck in 1:43:56 Stunden, was ihn aber alles andere als enttäuschte: „Vorletztes Jahr war ich Vierter, letztes Jahr Dritter, dies Jahr Zweiter – mal sehen, nächstes Jahr müsste ich eigentlich gewinnen.“ Bei den Frauen siegte Nina Schüler in 2:11:04 Stunden vor Marina Klemm.

    Wie Sieger fühlten von den 6.955 Startern die 3.857, die innerhalb der Zielzeit von 3:30 Stunden ins Ziel kamen, insgesamt finishten 6.563. Der StrongmanRun fordert viel, die Läufer holen sich nasse Füße und dreckige Laufsachen: Aber im Ziel haben sie ein breites Grinsen im schmutzbeschmierten Gesicht.

    Text: Urs Weber