6. Napoli City Halbmarathon

Starker Wind bremste die Läufer

7.000 Teilnehmer kämpften bei der 6. Ausgabe des Napoli City Halbmarathons gegen einen starken Wind.

270219 Napoli City Halfmarathon

Begeisterte Läufer trotz starkem Wind.

Bild: Veranstalter

Normalerweise bietet der Napoli City Halbmarathon Läufern optimale Wetterbedingungen mit durchschnittlichen 10 Grad Celsius auf einem ohnehin schnellen Kurs. Dies war am Sonntag dem 24. Februar zum Kickoff der RunCzech Laufsaison 2019 nicht der Fall. Stattdessen kämpften die Teilnehmer bei kühlen 4 Grad Celsius gegen starken Wind. Die 7.000 Läufer ließen sich die Freude am Laufen trotzdem nicht nehmen und genossen die Strecke. Diese führt auf wunderschönen Straßen durch das Herz der UNESCO-Weltkulturerbestätte Neapels, am Meer entlang, zum historischen Zentrum und endet beim Haus der Athleten. Unterstützung erfuhren die Läufer bei ihrem Unterfangen durch die rund 300 Freiwilligen, die dafür sorgten, dass das Event reibungslos verlief.

Für Läufer gab es zum ersten Mal die Möglichkeit an einer „Staffeta Twingo“ teilzunehmen: einer kleinen Staffel zu zweit, welche den Halbmarathon in eine Distanz von 10 Kilometern und eine von 11,097 km aufgliederte. Für Familien, Neugierige und Laufeinsteiger gab es die Möglichkeit beim „Family Run & Friends“ an einem kleinen Lauf von 2,5 km zu partizipieren.

Die Wetterbedingungen spiegelten sich deutlich in den Zeiten der Eliteathleten wider. Zum Vergleich: 2018 gewann Abel Kipchumba das Rennen in einer Zeit von 1:00:12 und stellte damit einen neuen Kursrekord auf. Die erste Frau, Eshete Shitaye, gewann im Jahr 2018 mit einer Zeit von 1:08:38. In diesem Jahr beendete der eritreische Sieger Nguse Amsolom (persönliche Bestzeit: 59:39) das Rennen in einer Zeit von 1:02:09. Amsolom betonte: „Es war ein fantastischer Wettkampf, den Kurs zu laufen in so einer einzigartigen Stadt, war wirklich besonders. Es war sehr emotional, obwohl ich eine bessere Leistung hätte erbringen können, aber der Wind hat die Pläne von uns allen durchkreuzt.“ Amsolon folgte in einem spannenden Zielsprint Moses Kemei mit einer Zeit von 1:02:11. Kurz darauf erreichte Ishmael Kalale das Ziel in 1:02:23.

Bei den Frauen siegte die Kenianerin Angela Tanui in einer Zeit von 1:09:53. Das Podium teilte sich sich mit ihren Landsmänninnen Betty Wilson Lembus (1:11:33) und Martha Wanjiku Njorge (1:11:35).