Deutsche Meisterschaften

Philipp Pflieger verteidigt Cross-Titel

Pflieger gewann das 9,9-km-Rennen der Herren in 31:07 min. Bei den Frauen rannte Elena Burkhard auf der 5,2-km-Distanz mit 17:33 min zum Titel.

Philipp Pflieger

Philipp Pflieger präsentiert sich in der Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon weiterhin in guter Form.

Bild: photorun.net

Philipp Pflieger hat seinen Titel bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften souverän verteidigt. In Ohrdruff (Thüringen) gewann der 30-jährige Läufer der LG Telis Finanz Regensburg das Langstreckenrennen über 9,9 km auf teilweise matschigem, tiefem Untergrund in 31:07 Minuten. Zweiter wurde der überraschend starke Karsten Meier (LG Braunschweig) in 31:19 vor Tim Ramdane Cherif (LG Telis Finanz Regensburg/31:31). „Ich musste kämpfen - heute nicht nur mit meinen Gegnern im Rennen, sondern vor allem auch mit der Strecke“, erklärte Philipp Pflieger nach dem Lauf auf seiner Facebook-Seite und fügte hinzu: „Aber das ist Cross, und das ist es auch, was hart macht.“ Philipp Pflieger bereitet sich zurzeit langfristig auf den Haspa Hamburg-Marathon vor, der am 29. April stattfindet. Über die 4,1 km lange Mittelstrecke setzte sich in Ohrdruff Timo Benitz (LG Farbtex Nordschwarzwald) in 12:44 Minuten durch. Am Ende relativ knapp geschlagen geben musste sich Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg), der als Zweiter nach 12:49 ins Ziel lief. Dritter wurde Fabian Clarkson (SCC Berlin) in 12:55 Minuten.

Alina Reh mit Sturz-Pech abgeschlagen

Ausschließlich über die 5,2-km-Distanz starteten die Frauen und die unter 23-jährigen Nachwuchsläuferinnen bei den Deutschen Crossmeisterschaften. Dabei hatte die favorisierte Alina Reh (SSV Ulm) Pech, da sie stürzte. Die Cross-Europameisterin der unter 23-Jährigen konnte zwar weiterlaufen, jedoch konnte sie Elena Burkhard nicht mehr einholen. Die Läuferin der LG Farbtex Nordschwarzwald gewann das Rennen in 17:33 Minuten klar vor Alina Reh, die nach 18:01 im Ziel war. Reh lief jedoch in der Wertung der unter 23-Jährigen, die sie gewann. So ging Platz zwei in der Frauen-Wertung an Caterina Granz (LG Nord Berlin) mit 18:29 min, Dritte wurde Jana Sussmann (LT Haspa Marathon Hamburg/18:40). Ein Comeback-Rennen lief die 3.000-m-Hindernis-Europameisterin von 2014, Antje Möldner-Schmidt (LC Cottbus), die als Sechste nach 19:19 min im Ziel war.

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