Ötillö Swimrun Engadin 2018

Ötillö vor Alpenkulisse

Statt von Insel zu Insel ging es in den Schweizer Alpen eher von Bergsee zu Bergsee. Zum fünften Mal fand der Swimrun in Engadin statt.

Ötillö Engadin 2018

Laufen und Schwimmen vor traumhafter Kulisse in Engadin.

Bild: Pierre Mangez/ ÖTILLÖ

Läufer in Neoprenanzügen erwartet man nicht unbedingt in den Alpen. Über 300 von ihnen waren nun aber zum fünften Mal in der Schweiz beim Ötillö Engadin unterwegs. Mit seinen anspruchsvollen Trails, Gletschern und traumhaften Bergseen gilt das Engadin-Tal als einer der schönsten Orte für die boomende Schwimm-Lauf-Kombination Swimrun. Im Rahmen der Ötillö Swimrun World Series fand am Sonntag, 08. Juli, nun zum fünften Mal die Schweizer Ausgabe statt.

46 Kilometer Gesamtlänge

Insgesamt galt es für die 175 Teams 46 Kilometer mit 1.600 Höhenmetern zu absolvieren. 40 Kilometer davon wurde gelaufen, 6 Kilometer ging es schwimmend durch acht kristallklare Bergseen. Das erste Team an der Ziellinie waren die Schweden George Bjälkemo und Pontus Lindberg (5:20:40 Stunden), gefolgt vom Mixed-Team Martin Flinta (SWE) und Helena Karaskova Erbenova (CZE) (5:22:39 Stunden). Das erste Frauenteam Diane Sadik (SUI) und Desirée Andersson (SWE) kam nach 6:01:01 Stunden ins Ziel. Neben ihnen sicherten sich fünf weitere Teams die Qualifikation für die Ötillö-WM am 3. September in Stockholm.

1.600 Höhenmeter mussten die 175 Teams überwinden.

Bild: Pierre Mangez/ ÖTILLÖ

Einzigartige Landschaft lässt viele Teams wiederkommen


Neben dem anspruchsvollen Kurs besticht das Ötillö Engadin vor allem durch seine Traum-Kulisse: Weite Täler mit glitzernden Seen vor schneebedeckten Gipfeln, pittoreske Alpendörfer, Kühe und Pferde auf blühenden Weiden. Das zog Teilnehmer aus 24 Nationen an. Wer die Landschaft genießen will, aber die Marathon-Distanz doch etwas zu lang ist, für den gab es in diesem Jahr auch die Möglichkeit beim Ötillö Sprint Engadin zu starten. Kürzer und weniger anspruchsvoll zog diese Herausforderung 100 Teams an.