Großglockner Berglauf 2018

Ndungu und Mayr gewinnen am Großglockner

1.494 Höhenmeter wurden von 1.200 Läufern auf rund 13 Kilometern von Heiligenblut aus bezwungen. Die Österreicherin Andrea Mayr verpasste den Streckenrekord knapp.

Großglockner Berglauf 2018 - Die Bilder
Großglockner Berglauf 2018 (2)

Geoffrey Ndungu aus Kenia gewann erneut.

Bild: Veranstalter

Das erste Weltcup-Rennen im Rahmen des Großglockner Berglaufs ging bei der 19. Ausgabe des beliebten Berglauf-Klassikers über die Bühne. Im stark besetzten Teilnehmerfeld konnte sich Vorjahressieger Geoffrey Ndungu aus Kenia erneut durchsetzen. Die österreichische Spitzenläuferin Andrea Mayr nahm der Zweitplatzierten Purity Kajuju exakt sieben Minuten ab und lief in 1:21:51 Stunden nur 37 Sekunden langsamer als der bestehende Streckenrekord, den sie somit verpasste. Insgesamt gingen 1.200 Läufer an den Start, wobei ohne Teilnehmerlimit wohl noch deutlich mehr Sportler gekommen wären.

Die schönsten Bilder des 19. Großglockner Berglaufs finden Sie in der Bildergalerie unterhalb und oberhalb dieses Artikels.

Der Großglockner Berglauf 2018 führte die Läufer von der alpinen Kulturlandschaft bis in die hochalpine Gletscherregion über alle alpinen Vegetationsstufen. Der Start erfolgte in Heiligenblut, wo zuerst der Ort durchlaufen wurde. Danach ging stieg die Strecke an. Über die Sattelalm ging es weiter zur Bricciuskapelle. Danach wurde über die Trogalm die Pasterze, der längste Gletscher der Ostalpen, erreicht. Die finalen Meter wurden auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.370 Höhenmeter nach 1.494 absolvierten Höhenmetern erreicht. Das 13 Kilometer lange Rennen mit Start auf 1.247 Metern war mit 1.200 Teilnehmern erneut ausverkauft.

Mayr verpasst den Streckenrekord knapp

Die besten Leistungen des Tages zeigten Geoffrey Ndungu aus Kenia und Andrea Mayr aus Österreich, die das Rennen gewannen. Ndungu lief dabei die ersten beiden Streckenabschnitte gemeinsam mit dem deutschen Skibergsteiger Anton Palzer und dem Italiener Francesco Puppi. Auf dem finalen Abschnitt konnte er sich dann jedoch entscheidend absetzen, sodass er nach 1:12:06 Stunden 29 Sekunden vor Palzer das Ziel erreichte. Puppi wurde in 1:14:18 Stunden Gesamtdritter. Bei den Damen dominierte Spitzenläuferin Andrea Mayr. Die Österreicherin gewann in 1:21:51 Stunden, womit sie den Streckenrekord nur um eine gute halbe Minute verpasste. Auf Rang zwei kam mit exakt sieben Minuten Rückstand die Kenianerin Purity Kajuju (1:28:51 Stunden). Dritte wurde Pavla Schorner aus Tschechien (1:30:38 Stunden).

Organisator Julius Ruptisch zeigt sich zufrieden

Organisator Julius Ruptisch zog nach dem Lauf ein positives Fazit und zollte den tollen Leistungen aller Sportler, die aus 25 Nationen kamen, Respekt: „Die Bedingungen waren gegen Ende optimal. Wir sind froh, dass das Wetter mitgespielt hat und wir so viele namhafte Athleten am Start hatten. Hut ab auch vor den Amateuren, die auch wieder Top-Zeiten gelaufen sind!“

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