Paris-Halbmarathon 2019

Nancy Kiprop siegt in Paris, Lonah Salpeter gewinnt Rom-Ostia

Nancy Kiprop und Hizkel Tewelde gewannen in Paris den drittgrößten Halbmarathon der Welt. Fast 35.000 Läufer starteten.

Nancy Kiprop siegt beim Paris-Halbmarathon 2019

Bereit für die Titelverteidigung beim Vienna City Marathon: Nancy Kiprop gewann den Paris-Halbmarathon.

Bild: photorun.net

Die Frauen sorgten für die herausragenden Leistungen bei den Halbmarathonläufen in Paris und Rom. Während die Kenianerin Nancy Kiprop das Rennen in der französischen Hauptstadt bei sehr windigen Wetterbedingungen in 69:12 Minuten gewann, siegte die für Israel startende Lonah Salpeter beim Lauf von Rom nach Ostia in 66:40 Minuten und schrammte damit um nur zwei Sekunden am Streckenrekord vorbei.

34.125 Halbmarathon-Läufer in Paris am Start

Beim zurzeit drittgrößten Halbmarathonrennen der Welt gingen in Paris am Sonntag 34.215 Läufer an den Start. Aufgrund der schwierigen Bedingungen entwickelte sich kein schnelles Männerrennen. Am Ende reichte Hizkel Tewelde (Eritrea) eine Zeit von 64:20 für den Sieg vor dem Äthiopier Derara Hurisa. Er war nach 64:48 im Ziel. Dritter wurde der Franzose Florian Carvalho mit 65:47.

Nancy Kiprop gewinnt vor Lydia Mathati

Vergleichsweise bessere Leistungen gab es bei den Frauen. Nancy Kiprop, die sich auf den Vienna City Marathon am 7. April vorbereitet, lief angesichts der Verhältnisse mit 69:12 Minuten eine flotte Zeit. Hinter der 39-jährigen Kenianerin folgte ihre Landsfrau Lydia Mathati auf Rang zwei mit 69:25. Clemence Calvin (Frankreich) belegte in 70:15 Platz drei.

Guye Adola verteidigt seinen Vorjahressieg

Beim Rom-Ostia-Halbmarathon gelang Guye Adola bereits der zweite Sieg. Vor zwei Jahren hatte der Äthiopier das Rennen, dessen Zeiten aufgrund der Punkt-zu-Punkt-Strecke nicht als Rekorde anerkannt werden können, in 59:18 Minuten gewonnen. Dieses Mal reichten dem 28-Jährigen 60:17. Er setzte sich gegen eine Gruppe von kenianischen Konkurrenten durch. Geoffrey Yegon (60:23), Cornelius Kangogo (61:07) und Justus Kangogo (alle Kenia/61:22) belegten die Plätze zwei bis vier.

Lonah Salpeter fehlen zwei Sekunden zum Streckenrekord

Die aus Kenia stammende und für Israel startende 10.000-m-Europameisterin Lonah Chemtai Salpeter lief in Italien ihr bisher schnellstes Halbmarathonrennen mit einer Zeit von 66:40 Minuten. Damit verpasste die 30-Jährige den sieben Jahre alten Streckenrekord der Kenianerin Florence Kiplagat (66:38) um lediglich zwei Sekunden. Salpeter hatte einen deutlichen Vorsprung vor der Kenianerin Diana Kipyokei, die nach 67:13 im Ziel war. Antonina Kwambai (Kenia/67:50) und Mulye Dekebo (Äthiopien/67:57) erreichten auf den Rängen drei und vier auch noch Zeiten von unter 68 Minuten.

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