Great Scottish Run 2018

Mare Dibaba läuft gute Frankfurt-Generalprobe in Glasgow

Mare Dibaba zeigte sich in Glasgow in guter Form vor dem Frankfurt-Marathon. Sie gewann den Halbmarathon Great Scottish Run in 69:15 Minuten vor Weltmeisterin Rose Chelimo.

Mare Dibaba

Mare Dibaba, Marathon-Weltmeisterin von 2015, überzeugte vier Wochen vor ihrem Start beim Frankfurt-Marathon.

Bild: photorun.net

Eine gute Generalprobe für den Mainova Frankfurt-Marathon am 28. Oktober lief Mare Dibaba. Die äthiopische Marathon-Weltmeisterin von 2015 gewann den Great Scottish Run, der in Glasgow am Sonntag über die Halbmarathondistanz führte, in 69:15 Minuten. Dabei ließ Dibaba, die nicht verwandt ist mit ihrer Landsfrau Tirunesh Dibaba, unter anderen die aktuelle Marathon-Weltmeisterin Rose Chelimo hinter sich. Die aus Kenia stammende und für Bahrain startende Läuferin, die vor einem Jahr in London WM-Gold gewonnen hatte, wurde in 70:07 Minuten Zweite. Bereits bald nach der 5-km-Marke hatte sich Dibaba von Chelimo abgesetzt und lief fortan zu einem souveränen Sieg. Dritte wurde die US-Amerikanerin Alia Gray in 73:32.

Im Rennen der Männer setzte sich der britische Titelverteidiger Chris Thompson erneut durch. Er gewann das Rennen über die 21,0975-km-Distanz in 62:07 Minuten vor Marcin Chabowski (Polen/62:24) und Luke Traynor (Großbritannien/62:56).

Internationale Marathon-Klasse in China

In China haben sich mittlerweile einige internationale Top-Rennen etabliert. Beim hochklassig besetzten Marathon in Hengshui gab es einen Favoritensieg: Der Äthiopier Lemi Berhanu, der 2015 den Dubai-Marathon gewonnen hatte und ein Jahr später dort als Zweiter seine hochklassige Bestzeit von 2:04:33 Stunden aufgestellt hatte, gewann das Rennen souverän in 2:08:51 Stunden. Der Boston-Marathon-Sieger von 2016 hatte sich nach rund 30 km abgesetzt und kontrollierte das Geschehen dann von der Spitze weg. Zweiter wurde sein Landsmann Herpasa Negasa in 2:09:14 vor Dominic Ruto (Kenia), der nach 2:09:49 im Ziel war.

Eine Überraschung gab es dagegen bei den Frauen. Hier setzte sich Waganesh Mekasha in 2:25:57 Stunden durch. Die Äthiopierin steigerte sich dabei um gut drei Minuten, nachdem sie erst in diesem Jahr erstmals unter 2:45 Stunden gelaufen war. Zweite wurde Workenesh Edesa (Äthiopien), die noch bis zur 40-km-Marke in Führung gelegen hatte. Sie war nach 2:26:28 vor ihrer Landsfrau Gebiyanesh Ayele (2:26:54) im Ziel.