Weltrekordlerin gewinnt in New York

Joyciline Jepkosgei gewinnt New York-Halbmarathon

Rund 25.000 Läufer gingen in New York bei sehr kaltem Wetter mit nur ein paar Grad über dem Gefrierpunkt auf der teilweise hügeligen Strecke an den Start.

Joyciline Jepkosgei gewinnt New York Halbmarathon 2019

Halbmarathon-Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei bleibt auf der schweren Strecke des New York-Halbmarathons erwartungsgemäß weit hinter ihrer Bestleistung.

Bild: NYRR

Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei aus Kenia und der Äthiopier Belay Tilahun haben den New York-Halbmarathon gewonnen. Bei sehr kaltem Wetter mit nur ein paar Grad über dem Gefrierpunkt entwickelte sich auf der teilweise hügeligen Strecke erwartungsgemäß kein schnelles Rennen. Die Siegzeiten waren mit 62:10 Minuten für Tilahun und 70:07 für Jepkosgei entsprechend nicht hochklassig. Rund 25.000 Läufer gingen in New York an den Start.

Halbmarathon-Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei gewinnt souverän

Für die Halbmarathon-Weltrekordlerin Joyciline Jepkosgei, die ihre globale Bestzeit 2017 mit 64:51 Minuten aufgestellt hatte, war der Sieg in New York in 70:07 ein sehr guter Test in der Vorbereitung auf ihr Marathon-Debüt, das sie am 28. April in Hamburg laufen wird. Die Kenianerin lief ein souveränes Rennen und hatte im Ziel im Central Park genau eine Minute Vorsprung auf ihre Landsfrau Mary Ngugi und die drittplatzierte Äthiopierin Buze Diriba. In einem spannenden Kampf um Platz zwei war die Kenianerin mit 71:07 knapp vor der zeitgleichen Diriba im Ziel. Auf den folgenden Rängen folgten die US-Amerikanerin Emma Bates mit 71:13 und ihre Landsfrau Desiree Linden. Die Boston-Marathon-Siegerin des vergangenen Jahres, Linden, war nach 71:22 als Fünfte im Ziel.

Underdog Belay Tilahun gewinnt knapp

Knapper war das Rennen der Männer. Dabei setzte sich mit Belay Tilahun ein Läufer durch der aufgrund seiner Bestzeit von 61:51 Minuten vorher eher nicht zu den Topfavoriten gehörte. Der Äthiopier hatte allerdings im vergangenen Jahr bereits den hochklassigen Silvesterlauf in Sao Paulo über 15 km gewonnen. Im Central Park lief Tilahun nach 62:10 Minuten mit sechs Sekunden Vorsprung vor Daniel Mesfun (Eritrea/62:16) ins Ziel. Als Dritter folgte Paul Chelimo (USA) – der 5.000-m-Olympiazweite von 2016 lief sein Debüt - mit 62:19. Rang vier belegte Jared Ward (USA) in 62:33.

Weltrekordlerin am Start

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