• 4. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    21 km über Serpentinen. Dirk Stelzner berichtet von der 4. Etappe des Himalayan 100 Mile Stage Race.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Der Himalayan 100 Mile Stage Race führt durch den indischen Teil des Himalaya. Die 4. Etappe verläuft von Rimbik (2089 m) nach Palmajua (2150) und hat die Distanz eines Halbmarathons.

    Der gestrige Mount Everest Challenge Marathon steckt allen Läufern noch in den Knochen. Doch heute steht ein ruhigerer Tag an. Zunächst einmal dürfen die müden Helden heute etwas länger schlafen. Welch ein Luxus! Der Start ist erst um 9:00 Uhr, so dass Zeit für ein ausgiebiges Frühstück bleibt. Das Essen, das die Frauen in der kleinen Kellerküche in Rimbik für uns zaubern, ist wohl das beste in den gesamten fünf Renntagen. Und dann sind heute bloß 21 Kilometer zu bewältigen. Der Halbmarathon am vierten Tag ist die kürzeste aller Etappen. Erst geht es 8 Kilometer bergab auf gut 1.500 Meter Höhe, dann 5 Kilometer fast flach im Flusstal und schließlich wieder 8 Kilometer auf der anderen Seite hinauf auf rund 2.000 Meter nach Palmajua.

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  • 4. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    21 km über Serpentinen. Dirk Stelzner berichtet von der 4. Etappe des Himalayan 100 Mile Stage Race.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Der wichtigste Unterschied zu den vorangegangenen Etappen ist aber der Untergrund. Heute laufen wir tatsächlich über asphaltierte Straßen. Brigid aus Deutschland stimmt mit mir über ein: Es ist angenehm sich mal wieder treiben lassen zu können, ohne sich jeden Schritt vorher zweimal überlegen zu müssen. Mein rechter Knöchel ist immer noch dick. Und es sind Schmerzen im linken Schienbein hinzugekommen, weil es naturgemäß mehr Last zu tragen hatte. Doch die heutige Strecke ist wie erwähnt fast ein Kinderspiel.

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  • 4. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    21 km über Serpentinen. Dirk Stelzner berichtet von der 4. Etappe des Himalayan 100 Mile Stage Race.



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    Foto: Dirk Stelzner

    So schießen die Läufer gut gelaunt über die typischen Serpentinen hinab ins Tal. Obwohl meine Schritte zu Beginn noch plump und unrund wirken, kann ich gut mithalten. Nach einer halben Stunde bin ich warmgelaufen, und meine Bewegungen verdienen schon fast wieder die Bezeichnung „Laufstil“. Heute hat auch der Rennarzt seine Laufschuhe geschnürt und begleitet die Läufer am Ende des Feldes. Nach dem Abstieg folgt das längste Flachstück des Rennens. Die Einheimischen aus der kleinen, am Fluss gelegenen Siedlung winken uns freundlich zu.

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