• 3. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    Tag 3 des Himalayan Stage Race wartete mit der Königsetappe des Rennens auf.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Der Himalayan 100 Mile Stage Race führt durch den indischen Teil des Himalaya. Die 4. Etappe ist der Mount-Everest-Marathon und die längste Etappe von Sandakphu (3636 m) nach Rimbik (2089 m), 42,195 km.

    Heute steht uns der längste Tag bevor. Der dritte Rennabschnitt ist die Königsetappe. Der höchste Berg der Welt dient als Kulisse für den Mount Everest Challenge Marathon. Das Wetter ist wieder hervorragend, das Panorama so schön wie tags zuvor. Eigentlich beste Bedingungen. Doch mein Knöchel hat mir einen unruhigen Schlaf bereitet. Der nächtliche Toilettengang geriet zur Groteske. Direkt nach dem Aufstehen sind die Schmerzen am Schlimmsten, die Schwellung ist nur wenig abgeklungen.

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  • 3. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    Tag 3 des Himalayan Stage Race wartete mit der Königsetappe des Rennens auf.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Gegen alle Vernunft werde ich aber trotzdem starten. Das ist bei der heutigen Streckenführung nicht ganz unproblematisch. Zunächst folgen wir dem gestrigen Kurs, wenn wir Sandakphu endgültig verlassen, dann gut sechs Kilometer weiter nach Phulet auf knapp 3.500 Metern Höhe. Von dort geht es zurück zum Wendepunkt der zweiten Etappe in Molle. So weit, so gut. Doch dann folgt der schwierigste Abschnitt des gesamten Rennens. Ein steiler Abstieg auf zerklüfteten Pfaden. Er ist für die Begleitfahrzeuge nicht zugänglich. Wenn mein Sprunggelenk hier nicht hält, bin ich erst einmal auf mich alleine gestellt. Keine angenehme Vorstellung.

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  • 3. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    Tag 3 des Himalayan Stage Race wartete mit der Königsetappe des Rennens auf.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Pünktlich um 6:00 Uhr geht es los. Die ersten Schritte fallen schwer. Ich humpele im hinteren Teil des Feldes mit. Die Anteilnahme ist groß. „How's your ankle?“, „Good job!“, „You're doing great!“ Es ist wie gestern. Immer wenn es bergab geht, muss ich kämpfen. Aber an den Anstiegen kann ich punkten. Nach und nach gelingt es mir, mich ins Mittelfeld vorzuarbeiten. Die ersten 16 Kilometer lege ich kaum langsamer als gestern zurück. Der folgende lange Anstieg nach Molle bereitet mir keine größeren Probleme. Mit der Bewegung werden die Schmerzen erträglicher. Nach 22,5 Kilometern bin ich am höchsten Punkt der Strecke angelangt und zuversichtlich.

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