• 2. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    32 km, 3.500 Höhenmeter und einen grandiosen Panoramablick erlebte Dirk Stelzner bei der 2. Etappe des Himalayan Stage Race.



    Bild 1 von 42

    Foto: Dirk Stelzner

    Der Himalayan 100 Mile Stage Race führt durch den indischen Teil des Himalaya. Die 2. Etappe ist eine Wendepunktstrecke ab und bis Sandakphu in 3636 m Höhe und beträgt 32 Kilometer.

    Früh aufstehen lohnt sich in Sandakphu. Den einmaligen Sonnenaufgang gegen 5:00 Uhr darf man sich nämlich auf keinen Fall entgehen lassen. Morgens sind die Berge noch nicht in Wolken eingehüllt. Der Panoramablick auf den Everest, den Kangchenjunga, den Lhotse und den Makalu ist einfach atemberaubend. Vier der fünf höchsten Berge der Welt auf einen Blick! Verschlafene Gestalten kriechen aus ihren Hütten, versammeln sich auf der Ostseite des Lagers und genießen schweigend die beeindruckende Kulisse. Es ist einer der schönsten Momente auf unserer Reise.

    (Lesen Sie weiter unter dem nächsten Foto.)

  • 2. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    32 km, 3.500 Höhenmeter und einen grandiosen Panoramablick erlebte Dirk Stelzner bei der 2. Etappe des Himalayan Stage Race.



    Bild 2 von 42

    Foto: Dirk Stelzner

    Nach einem kräftigen Frühstück geht es wieder los. Heute stehen rund 32 Kilometer auf dem Programm. Es handelt sich um eine Pendelstrecke mit Wendepunkt im auf etwa 3.500 Meter Höhe gelegenen Molle, raue Trails wie gehabt. Nachdem ich mich gestern bewusst etwas zurückgehalten habe, gehe ich heute zügiger an. Ich laufe locker an siebter, achter Position und fühle mich hervorragend. Kein Muskelkater, nur der linke Oberschenkel zwickt etwas. Heute wird mein Tag!

    (Lesen Sie weiter unter dem nächsten Foto.)

  • 2. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    32 km, 3.500 Höhenmeter und einen grandiosen Panoramablick erlebte Dirk Stelzner bei der 2. Etappe des Himalayan Stage Race.



    Bild 3 von 42

    Foto: Dirk Stelzner

    Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu. Gerade einmal drei Kilometer sind zurückgelegt, als mir ein kurzer Schmerzensschrei entfährt. Umgeknickt. Das darf doch nicht wahr sein! Weitergehen ist nicht möglich. Dazu sind die Schmerzen zu stark. Mit Schrecken erinnere ich mich daran, wie ich als Jugendlicher meine Außenbänder beim Fußball zerrissen hatte. Alles vorbei? Ich warte eine Minute, einige Läufer passieren mich. Dann kann ich zumindest humpelnd meinen Weg fortsetzen. Erst einmal den nächsten Verpflegungspunkt erreichen. Und dann? Ich weiß es nicht.

    (Lesen Sie weiter unter dem nächsten Foto.)