• 1. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    100 Meilen und unzählige Höhenmeter waren beim Himalayan 100 Mile Stage Race zu bewältigen. Dirk Stelzner berichtet von der ersten Etappe.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Der Himalayan 100 Mile Stage Race führt durch den indischen Teil des Himalaya. Die 1. Etappe startet in Maneybhanyjang in 2134 m Höhe. Bis zum Ziel in Sandakphu in 3636 m Höhe sind es 24 Meilen (38,6 km).

    Die Nacht war kurz im indischen Mirik Lake Resort. Aufstehen um 3:45 Uhr, Frühstück um 4:15 Uhr. Unter den Teilnehmern des 20. Himalayan 100 Mile Stage Race ist eine Mischung aus Aufregung und Vorfreude zu spüren. 100 Meilen und unzählige Höhenmeter sind in den nächsten fünf Tagen zu bewältigen. Ich bin zwar schon etliche Marathons gelaufen, aber solch ein Etappenlauf, noch dazu im Hochgebirge, ist Neuland für mich. Für meine Premiere habe ich mir also gleich einen richtig schweren Brocken ausgesucht. Um 5:20 Uhr setzen sich drei Busse in Bewegung. Rund anderthalb Stunden geht es über schmale, kurvige Bergstraßen in Richtung Maneybhanyjang. Am Startort auf rund 2.000 Metern Höhe werden die Läufer von den Einheimischen mit traditioneller indischer Musik begrüßt.

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  • 1. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    100 Meilen und unzählige Höhenmeter waren beim Himalayan 100 Mile Stage Race zu bewältigen. Dirk Stelzner berichtet von der ersten Etappe.



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    Foto: Dirk Stelzner

    63 Teilnehmer aus 13 verschiedenen Ländern, darunter vier Walker und drei Journalisten auf Begleitfahrzeugen, werden sich gleich auf den Weg machen. Das größte Kontingent stellen traditionell Briten und US-Amerikaner. Aber auch Deutsche, Spanier und Südamerikaner sind in diesem Jahr zahlreich vertreten. Man trifft die letzten Vorbereitungen, Erinnerungsfotos werden gemacht. In einer tibetischen Segnungszeremonie erhält jeder Teilnehmer von den Kindern des Dorfs einen Schal und gute Wünsche mit auf den Weg. Dann endlich kommt das ersehnte Signal zum Start. Der Tross setzt sich in Bewegung. Mit lockeren Schritten geht es ein paar flache Meter hinaus aus dem Dorf, bevor gleich der erste harte Anstieg wartet.

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  • 1. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    100 Meilen und unzählige Höhenmeter waren beim Himalayan 100 Mile Stage Race zu bewältigen. Dirk Stelzner berichtet von der ersten Etappe.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Heftig keuchend kämpfen wir uns hinauf, verabschieden uns von asphaltierten Straßen und bewegen uns auf steinigen Trails inmitten der tiefgrünen Vegetation. Rasch zieht sich das Feld auseinander und kleine Grüppchen bilden sich. Ich bin mit Stefan unterwegs, einem der erfahrensten deutschen Ultraläufer, der das Rennen einst gewann und nun schon zum vierten Mal dabei ist. Neugierige Blicke der Einheimischen begleiten uns, und für einige Kilometer leistet uns sogar ein herrenloser Hund Gesellschaft. Nach rund zehn Kilometern trennen sich unsere Wege. Ich laufe alleine, genieße den Blick auf die herrliche Berglandschaft. Die Temperaturen sind angenehm der Himmel klar. Die Götter sind uns gnädig. In den Tagen vor dem Rennen soll es unentwegt geregnet haben. Aber jetzt haben wir ideale Bedingungen.

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