Roma-Ostia-Halbmarathon 2017

Gladys Cherono meldet sich zurück

Gladys Cherono hat sich mit einer starken Leistung beim Rom-Ostia-Halbmarathon zurückgemeldet. Die 33-jährige Kenianerin gewann das Rennen in 67:01 Minuten.

Gladys Cherono

Gladys Cherono meldete sich beim Rom-Ostia-Rennen zurück.

Bild: photorun.net

Für Gladys Cherono war der Roma-Ostia-Halbmarathon der längste Lauf seit ihrem zweiten Platz beim Ras-Al-Khaimah-Halbmarathon in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo sie vor einem Jahr 66:07 Minuten erreichte. Mit einer Zeit von 67:01 Minuten gelang ihr nach einer längeren Durststrecke ein echter Fingerzeig. Verletzungsbedingt musste Gladys Cherono nach dem RAK-Halbmarathon 2016 auf den Start beim London-Marathon verzichten und verpasste damit auch die Chance, sich für Olympia zu qualifizieren. Sie wird im April nun beim Boston-Marathon starten.

Als Zweite lief auch Angela Tanui (Kenia) mit 67:43 Minuten eine starke Zeit auf der Roma-Ostia-Strecke, die aber aufgrund des Punkt-zu-Punkt-Kurses nicht die Kriterien für die Anerkennung von Rekorden erfüllt. Denn Start und Ziel dürfen nicht weiter als 50 Prozent der gesamten Streckenlänge auseinanderliegen - bei einem Halbmarathon also knapp über 10,5 Kilometer.

Rang drei belegte Aselefech Mergia (Äthiopien) in 68:46 Minuten vor Rebecca Chesire (Kenia/69:01 Minuten). Auch die fünftplatzierte Muliye Dekebo Haylemariyam (Äthiopien) lief mit 69:10 Minuten noch eine Zeit von unter 70 Minuten.

Zwei Läufer unter einer Stunde beim Roma-Ostia-Halbmarathon 2017

Topzeiten gab es auch bei den Männern: Der Äthiopier Guye Adola, der 2014 die Bronzemedaille bei der Halbmarathon-WM gewonnen hatte, gewann in 59:18 Minuten vor den Kenianern Justus Kangogo (59:31 Minuten), Peter Kwemoi (60:13 Minuten) und Philip Kangogo (60:57 Minuten), der sich auf den Wien-Marathon am 23. April vorbereitet.

Schweizerin Fabienne Schlumpf siegt in Den Haag

Zeiten unter einer Stunde gab es auch beim Den Haag-Halbmarathon, den die Kenianer dominierten. Sie belegten die ersten acht Plätze bei diesem Rennen. Geoffrey Yegon gewann in 59:56 Minuten vor Edwin Kiptoo, der drei Sekunden später im Ziel war. Dritter wurde James Rungaru mit 60:48 Minuten. Im vergleichsweise schwächer besetzten Frauenrennen triumphierte überraschend eine Schweizerin: Fabienne Schlumpf siegte nach 70:17 Minuten. Die 26-jährige 3.000-m-Hindernis-Spezialistin steigerte ihre Halbmarathon-Bestzeit um gut dreieinhalb Minuten. Zweite wurde die aus Kenia stammende Holländerin Elizeba Cherono mit 70:20 Minuten. Rang drei belegte Kejeta Melat (Äthiopien) in 72:30 Minuten.

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