Bengaluru und Berlin

Geoffrey Kamworor und Fate Tola siegten am Wochenende

Geoffrey Kamworor setzte seine Siegserie im indischen Bengaluru fort. Bei sehr warmem Wetter siegte er über 10.000 m in 28:18 Minuten. Fate Tola gewann den 10-km-Frauenlauf in Berlin.

Geoffrey Kamworor war auch in Indien nicht zu schlagen.

Geoffrey Kamworor war auch in Indien nicht zu schlagen.

Bild: Procam International

Geoffrey Kamworor hat seine Siegserie auch bei den World 10 k in Bengaluru fortgesetzt. In Indien gewann der Kenianer das 10-km-Rennen in 28:18 Minuten. Bei sehr warmem Wetter war der avisierte Streckenrekord von 27:44 Minuten außer Reichweite. Für den 25-Jährigen war es der fünfte Sieg in Folge. Zuletzt hat Geoffrey Kamworor bei den Weltmeisterschaften in London im vergangenen August ein Rennen verloren. Damals wurde er im 10.000-m-Finale Sechster.

In Bengaluru ließ Geoffrey Kamworor, der im März zum dritten Mal in Folge den Halbmarathon-WM-Titel gewonnen hatte, hochkarätige Konkurrenten hinter sich: Die Äthiopier Birhanu Legese und Mosinet Geremew belegten die Ränge zwei und drei in 28:38 beziehungsweise 28:39 Minuten. Vierter wurde der Kenianer Alex Korio mit 28:44.

Bei den Frauen fiel die Entscheidung erst auf den letzten 500 Metern. Hier hatte Agnes Tirop, die Crosslauf-Weltmeisterin von 2015, die besten Reserven. Die 22-jährige Kenianerin gewann in der Streckenrekordzeit von 31:19 Minuten vor Senbere Teferi (Äthiopien/31:22) und ihrer Landsfrau Caroline Kipkirui (31:28). Vierte wurde die Halbmarathon-Weltmeisterin Netsanet Gudeta (Äthiopien), die mit 31:53 ebenfalls noch unter der 32-Minuten-Marke blieb.

Fate Tola souverän in 33:48 Minuten

Warmes Wetter herrschte auch in Berlin beim größten deutschen Frauenlauf. Knapp 18.000 Läuferinnen hatten sich für die Rennen über verschiedene Distanzen angemeldet. Über die 10-km-Distanz setzte sich die aus Äthiopien stammende Deutsche Fate Tola (Hannover Athletics) in 33:48 Minuten souverän durch.

Nominierung für die EM- Marathonrennen in Berlin

Zuvor hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband die Nominierung für die Marathonrennen bei den Europameisterschaften in Berlin im August bekannt gegeben. Erwartungsgemäß zählt Fate Tola nicht zum deutschen Team, da sie bei der EM im Hochsommer keinen Marathon laufen möchte. Gleiches gilt auch für den deutschen Marathon-Rekordler Arne Gabius. Beide hatten ohnehin auch nicht einen entsprechendes Leistungsnachweis in diesem Jahr erfüllt.

Das deutsche Männer-Team wird erwartungsgemäß mit Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg), Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01), Tom Gröschel (FC Fiko Rostock), Sebastian Reinwand (ART Düsseldorf), Marcus Schöfisch (lauftraining.com) und Jonas Koller (LG Telis Finanz Regensburg) an den Start gehen. Bei den Frauen wurden Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt), Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg), Fabienne Amrhein (MTG Mannheim), Laura Hottenrott (TV Wattenscheid 01) und Franziska Reng (LG Telis Finanz Regensburg) nominiert.