Deckersberger Inklusionslauf 2018

Gemeinsam 3.400 Kilometer erlaufen

"Laufend Gutes tun" hieß es jetzt zum dritten Mal im Bayerischen Deckersberg. Mit jedem gelaufenen Kilometer wurde ein Euro für eine barrierefreie Jugendfreizeitstätte gesammelt.

Inklusionslauf Deckersberg 2018 - Die Bilder
Denkersberger Inklusionslauf 2018

Ob erfahrener Marathonläufer oder Laufeinsteiger, altes Eisen oder junges Gemüse, gehandicapt oder nicht – In Deckersberg lief jeder mit.

Bild: Norbert Wilhelmi

Sechs Stunden lang war die Laufstrecke beim 3. Deckersberger Inklusionslauf für alle Teilnehmer geöffnet. Das Ziel: Möglichst viele Kilometer für den guten Zweck sammeln, denn für jeden gelaufenen Kilometer wurde ein Euro gespendet. Die gesammelten Gelder kommen der barrierefreien Gestaltung des Geländes der Jugendfreizeitstätte Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte zugute. Stolze 66 Kilometer legte mit Florian Bachmaier der fleißigste Spendensammler zurück.

Für RUNNER’S WORLD war der Fotograf Norbert Wilhelmi in Deckersberg vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf für den guten Zweck finden Sie in einer großen Bilderstrecke über und unter diesem Artikel.

Unter der professionellen Moderation von Philipp Lutz und Annalena Singer fiel um zehn Uhr der Startschuss für den dritten Deckersberger Inklusionslauf. Ab da hatten die Läufer 6 Stunden Zeit um je nach Ambitionen und Vermögen möglichst viele Kilometer zu laufen. Ob erfahrener Marathonläufer oder Laufeinsteiger, altes Eisen oder junges Gemüse, gehandicapt oder nicht – der Deckersberger Inklusionslauf zog unterschiedlichste Menschen an den Start, alle mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen.

Altes Eisen und junges Gemüse liefen zusammen 1.851 Runden

Insgesamt wurden 1.851 Runden absolviert, davon 1.298 auf der kurzen 500-m-Strecke und 553 auf der 5-km-Strecke. Umgerechnet wurden also ganze 3.400 Kilometer gemeinsam erlaufen. Neben der Startgebühr kam so mit jedem gelaufenen Kilometer ein weiterer Euro zusammen. Viele Angehörige, die als Zuschauer mitkamen, entschlossen sich kurzfristig für eine kleine Laufrunde. Egal, ob stundenlang rennend oder für 30 Minuten walkend – jeder Kilometer und jeder Teilnehmer zählte. Jeweils die ausdauerndsten drei Männern und Frauen auf den beiden Strecken erhielten Preise. Das größte Durchhaltevermögen zeigten auf der 5.000-Meter-Strecke Florian Bachmaier und Timo Gottschalk mit jeweils 60 Kilometern und bei den Frauen Jana Meschner mit 40 Kilometern. Auf der 500-Meter-Strecke liefen Jürgen Hofmann und Claudia Zinner mit 37, 5 bzw. 40 Kilometern am weitesten.

Unterhaltung auch abseits der Laufstrecke

Neben der Laufstrecke bot das bunte Rahmenprogramm des Kreisjugendrings Nürnberger Land bot vielerlei Unterhaltungs-Möglichkeiten. Die integrative Band „Schmetterlinge“ der Lebenshilfe Nürnberger Land e.V., die Musikinitiative Nürnberger Land und der integrative Chor der Offenen Behindertenarbeit „INTEGRAL e.V.“ boten ein buntes musikalisches Unterhaltungsprogramm. Mitmach-Angebote wie z.B. Hochseilaktionen an der Jakobsleiter und dem Eichhörnchensprung über Action-Painting, Baumklettern, die Kletterwand der Naturfreundejugend Lauf, die Erste-Hilfe-Station der WW-Jugend Nürnberger Land, die Foto-Box der Evangelischen Jugend im Dekanat Altdorf und Lichtgewehr-Biathlon mit der SSG Schönberg sorgten auch abseits der Laufstrecke für jede Menge Spaß.

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