Ottawa-Marathon 2018

Gelete Burka etabliert sich mit Marathon-Sieg

Die frühere Mittelstrecklerin Gelete Burka gewann den Ottawa-Marathon in 2:22:17 Stunden.

Gelete Burka gewinnt in Ottawa mit einem Streckenrekord.

Gelete Burka gewinnt in Ottawa mit einem Streckenrekord.

Bild: photorun.net

Gelete Burka hat den Sprung zur Marathon-Topläuferin endgültig vollzogen. Die 32-jährige Äthiopierin war früher eine Weltklasseläuferin über die 1.500-m-Strecke und hatte über diese Distanz bei den Hallen-Weltmeisterschaften vor zehn Jahren sogar die Goldmedaille gewonnen. Doch es dauerte mehrere Jahre, bevor sie sich im Marathon richtig in Szene setzen konnte. 2013 war sie in Frankfurt ihr Debüt über die 42,195 km in 2:30:40 Stunden gelaufen. Ein Jahr später steigerte sich Gelete Burka auf 2:26:03. Nun gelang der Äthiopierin der Durchbruch: Im Januar lief sie zunächst in Dubai als Sechste eine Weltklassezeit von 2:20:45, jetzt gewann sie den Ottawa-Marathon in 2:22:17. Dabei erzielte Gelete Burka nicht nur einen Streckenrekord sondern lief die schnellste je erreichte Marathonzeit auf kanadischem Boden.

Gelete Burka gewann in Ottawa mit großem Vorsprung vor ihrer Landsfrau Hiwot Gebrekidan, die nach 2:26:11 im Ziel war, und der US-Amerikanerin Sara Hall, die mit 2:26:20 eine persönliche Bestzeit aufstellte.

Im Rennen der Männer meldete sich Streckenrekordler Yemane Tsegay zurück. Der Äthiopier, der 2014 in Ottawa mit 2:06:54 Stunden gewonnen hatte, siegte dieses Mal in 2:08:52. Bei seinem Marathondebüt belegte der Kenianer John Korir in 2:09:14 Rang zwei. Dritter wurde Adugna Takele (Äthiopien) mit 2:09:26.

Mo Farah siegt beim 10-km-Straßenlauf in London

Währenddessen gewann Mo Farah bereits zum sechsten Mal den 10-km-Straßenlauf in London. Nur acht Tage nach seinem Sieg in Manchester über 10 km siegte der britische Langstrecken-Olympiasieger am Montag in der Hauptstadt mit 29:44 Minuten vor seinen Landsleuten Richard Allen (29:48) und Matthew Sharp (29:50). Das Rennen der Frauen entschied Stephanie Twell (Großbritannien) in 32:34 vor ihren Landsfrauen Gemma Steel (33:00) und Jo Pavey (33:12) für sich. Über 14.000 Läufer erreichten in London das Ziel.