Transruinaulta 2018

Geknackte Streckenrekorde und 1.800 Höhenmeter

Michela Segalada lief fast allen Männern davon und drückte dem fünften Transruinaulta ihren Stempel auf. Ralf Birchmeier lief am schnellsten.

Transruinaulta 2018 - Die Bilder
Transruinaulta 2018

Das Rennen begann in Ilanz auf Single-Trails.

Bild: Veranstalter

Über 42,195 Kilometer gingen die Teilnehmer des Transruinaulta 2018, der gleichzeitig die fünfte Ausgabe der Veranstaltung war, auf die Strecke. Von Ilanz nach Thusis galt es dabei zu laufen. Ralf Birchmeier und Michela Segalada triumphierten und liefen dabei so schnell, dass sie gar die Streckenrekorde verbessern konnten. Segalada musste dabei nur zwei männlichen Kollegen, nämlich Ralf Birchmeier und Raphael Sprenger, den Vortritt lassen.

Eine Auswahl der schönsten Bilder des Transruinaulta 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Der Transruinaulta 2018 führte die Läufer von Ilanz, der ersten Stadt am Rhein, entlang des jungen Vorderrheins. Gleich im ersten Streckenabschnitt galt es einen schönen Single-Trail zu bewältigen. Gestartet wurde einzeln und somit zeitlich versetzt, um das Naturerlebnis noch etwas zu fördern. Auf den ersten elf Kilometern durch die Rheinschlucht konnten die Läufer nach und nach warm werden. Danach folgten heftige Anstiege hinauf nach Versam und weiter durch das Versamertobel nach Scardanal und Rhäzüns. Von dort aus ging es für alle Läufer, die sich die komplette Marathondistanz vorgenommen hatten, weiter in Richtung Heinzenberg, womit dem Hinterrhein gefolgt wird. Besonders der Ausblick in Richtung Zielort Thusis sowie über das gesamte Dimleschg entschädigte dabei für den absolvierten harten Anstieg. Auf dem finalen Teilstück ging es auf Single-Trails langsam abwärts, bevor kurz vor dem Ziel nochmals mehrere kurze Anstiege warteten.

Ralf Birchmeier und Michela Segalada Streckenrekord

Am schnellsten absolvierte diese Strecke Ralf Birchmeier (Buchs SG), der 3:15:02 Stunden benötigte und den alten Streckenrekord somit unterbot. Mit 5:53 Minuten Rückstand kam Raphael Sprenger aus Zürich auf Rang zwei. Weitere gut 22 Minuten später kam mit Hannes Pongruber der Drittplatzierte ins Ziel. Bei den Damen setzte sich Michela Segalada aus Winterthur in 3:43:56 Stunden durch. Somit verwies sie Melina Nigg aus Küssnacht am Rigi auf Rang zwei. Im Ziel trennten die beiden 7:05 Minuten. Dritte wurde mit 20 Minuten Rückstand Jasmin Nunige.

Remo Betschart und Veronika Schanzer über 24 Kilometer vorn

Wem die 42,195 Kilometer zu lang waren, konnte auch über 24 Kilometer starten. Der Sieger des Transruinaulta Curta, Remo Betschart (Bürglen UR) finishte bereits nach 1:49:46 Stunden und lag somit 1:15 Minuten vor Gian-Luca Michael. Andrin Gründler wurde in 1:55:13 Stunden Gesamtdritter. Knapp zehn Minuten nach Gründler kam mit Veronika Schanzer auch die erste Frau ins Ziel. Die Läuferin aus Herisau gewann in 2:04:44 Stunden vor Bernadette Betschart-Gisler und Corina Ryf.

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